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	<title>QWERTZ &#187; 6. Telefon</title>
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	<description>... was unter die Finger kommt ...</description>
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		<title>Spinvox transkribiert Mailboxansagen mit Hilfestellung: Taktik statt Technik &#8211; manuelle Texteingabe statt Spracherkennung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Software]]></category>
		<category><![CDATA[4. Internet]]></category>
		<category><![CDATA[6. Telefon]]></category>
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		<description><![CDATA[Wörtliche Rede, schwere Sprache. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal mit einer Spracherkennung gearbeitet hat. Der Mensch denkt und der PC renkt die Wörter hin, wie er es versteht. Mit Mikrophon, Lautsprecher und Soundkarte sollen Texte sich direkt akustisch erfassen lassen, auf dass dann der Computer phonetische Zeichen in graphische wandle, wiewohl der Rechner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wörtliche Rede, schwere Sprache. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal mit einer Spracherkennung gearbeitet hat. Der Mensch denkt und der PC renkt die Wörter hin, wie er es versteht. Mit Mikrophon, Lautsprecher und Soundkarte sollen Texte sich direkt akustisch erfassen lassen, auf dass dann der Computer phonetische Zeichen in graphische wandle, wiewohl der Rechner nicht weiß, was er schreibt.</p>
<p>Letzteres ist ein Problem, da sich Sinn oft nur aus dem Kontext ergibt. Gerade wenn die Sprachqualität zu wünschen übrig lässt, ist es für die Maschine schwer, die richtigen Worte zu finden. So erstaunt es nicht, dass die sprecherunabhängige Transkription noch immer zu wünschen übrig lässt. Immer? Nein, denn Spinvox bietet anscheinend eine überzeugende Lösung: Ansagen, die auf dem Anrufbeantworter des Mobiltelefons hinterlassen werden, wandelt der Dienst in Texte, die per SMS und Mail den Adressaten erreichen. So geht keine wichtige telefonische Mitteilung verloren, selbst wenn wir nicht in der Lage sind, das Gespräch anzunehmen. So überzeugend der Service, so zweifelhaft ist seine technische Umsetzung. (<a href="#Spinvox">Doch davon am Ende mehr</a>.) Auf jeden Fall wünschten wir uns auch für den PC eine sprecherunabhängige Spracherkennung, bei der wir ohne Training und Personenbeschränkung einfach drauflosreden könnten, gerne auch mit mehreren Personen. Mitschriften von Telefonaten, Diskussionen und geistreichen Unterhaltungen (selbstverständlich nach vorheriger Ansage), ließen sich so leicht archivieren und rasch durchsuchen. Doch noch sind wir nicht soweit.</p>
<p>Zwar hat die Technik in den letzten 10 Jahren hier erstaunliche Fortschritte gemacht, doch noch immer bedarf der gesprochene Text der Nachbearbeitung. Das gilt, obwohl alle funktionierenden Diktiersysteme, die Sprache in Text wandeln, vorab trainiert werden müssen. Das heißt, vor der Transkription muss die Software den Sprecher und seine Ausprache erst einmal kennenlernen, um anschließend durchaus passable Texte zu schreiben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-546" title="Lorelei" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/Lorelei1.jpg" alt="Lorelei" width="482" height="571" />Ein Blick zurück lehrt uns, dass dies nicht immer so war. Vor rund einem Dutzend Jahren teste ich Dragons Natural Speaking und IBM ViaVoice mit Heinrich Heines &#8220;<a href="http://www.lyrikwelt.de/gedichte/heineg4.htm">Lorelei</a>&#8220;. Das Ergebnis war nicht gerade textnah, wohl aber kreativ und insprierend: Natürliche Spracherkennungen entwickeln durchaus ihre dichterische Leistung, wenn auch unfreiwillig. Denn wenn auch dem Computer der Transfer von Laut in Schrift gelingt, der Inhalt bleibt okkult: Er weiß nicht, was soll es bedeuten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ich weiß nicht Wasser des bedeutenden<br />
daß ich so traurig in;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nicht traurig, eher heiter läßt der Rechner als ansehnliches Bächlein den Anfang der Loreley ab. Konkreter Poet der Nachdichtung war die Dragon NaturallySpeaking in der Version 2.0, die sich untrainiert, nicht jedoch untalentiert unseres Vortrags annahm. Inzwischen sind ist Natural Speaking übrigens bei der Version 10 angelangt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die andere Spracherkennung, die mir damals zur Verfügung stand, war die erste Version vom IBM ViaVoice, das 2003 in der Version 10 erschien, aber seit 2005 nicht mehr weiterentwickelt wird. ViaVoice hielt sich zunächst eng ans Original und schafft erst ab der dritten Zeile kreative Distanz zu Heines Text:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;ein mehr sehen aus alten Zeiten,<br />
daß, wenn nicht aus dem Sinn.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Werktreue im traditionellen Sinn kehrt in die diktierten Texte erst ein, wenn wir uns Zeit nehmen, die Software individuell einzustimmen. Nur wer auf diese Lernphase verzichtet, kommt in den Genuß, des freien poetisch Textflußes:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;die Luft ist kühl und ist. Gilt,<br />
unruhig fließt der Freien;<br />
der gibt für des Tages. Held<br />
im abends Sonnenschein.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Naturbetrachtungen aus der Maschine. Im elektrischen Licht von ViaVoice gewinnt die Lyrik beinahe adoleszente Züge:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;die schönste Jugend Krause zeigt<br />
dort oben wunderbar;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Da wäre mancher gerne dabei gewesen, mitten in der Daten Fülle, wenn die Spracherkennung im Fluß der Rede die Wörter ortet. Daß der Rechner dem Sprecher kein Verständnis entgegenbringen kann und der Sinn, den er gibt, analytisch ist, gibt dem berechneten Unsinn eine neue Dimension. So geht ViaVoice mit eigener Dynamik die nächsten Zeilen medienfreundlich an, um dann beinahe maßlos zu werden:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Sie kennt es mit goldenen Kamera<br />
und singt ein Lied der prallen;<br />
das hat eine Wunder Sammer,<br />
gewaltige Mengen und darlegen.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das hat eine wundersame, gewaltige Melodei, hätte wohl Heine geschrieben, ließe ihn die Spracherkennung noch zu Wort kommen. Doch der Computer ist unbeeindruckt von Rang und Namen, Stellung und Stand, weiß nichts vom Ruhm des Autors und der Situation des Sprechers, kennt weder Ziele noch Werte. Der Rechner kennt weder Alter noch Geschlecht, weder Eigenheiten oder noch Sprachfehler des Redners, kann ihn nicht sehen und nur so weit hören, wie es die Qualität der Soundkarte und des Mikrophons zuläßt. Unbeeinflußt von Sympathie und Geschmack entwickelt er sich zum gerechtesten Medium der Literatur:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;ich glaube die Quellen verschwinden&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ja, es geht nur noch um die direkte Authentizität des schriftlichen Zeichens. Der Rechner entkoppelt seine literarische Innenwelt und bevölkert sie. So bleiben in ViaVoice</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;am Ende Chef, Frauen,&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">und &#8211; nomen est omen &#8211; in Natural Speaking</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Schäfer und Hahn;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun das Idyll stürzte, als wir Hand anlegten und uns gemeinsam mit der Sprachsoftware den empfohlenen Trainingsmethoden unterwarfen. Nach gewissenhaftem Proben ereilte uns am Bildschirm in klassischer Textnähe der Erfolg der Übung. Sowohl IBMs ViaVoice als auch Dragons Natural Speaking brachten dann schon damals das Lied der Loreley beinahe fehlerfrei zu Datei.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Noch einmal schmunzeln läßt uns das Quentchen Naivität, mit dem ViaVoice nach der Vokabularerweiterung mit Heines Loreley fragt, ob der analysierte Text typisch sei für unsere Diktate. Wir schütteln bedauernd den Kopf und lassen Heine noch einmal in ViaVoices Stimme erklingen. Da heißt es am Ende:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;und das hat mit Ihrem Sinne<br />
die Lore leid getan.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Uns auch, denn den ersten Status kreativer Unschuld erlangen weder Spracherkennungen noch Sprechende je zurück.</p>
<p>Diese archivierte Erfahrung vor Augen, erstaunten wir, als wir vor anderthalb Jahren damit begannen, <a href="http://www.spinvox.com/">Spinvox</a> zu testen. Sprecherunabhängig sollte der Dienst Nachrichten, die in durchaus reduzierter Sprachqualität übers Telefon auf dem Anrufbeantworter unserer Mobilmailbox landeten, in geschriebene Texte wandeln. Und es funktionierte so gut, dass wir an der technischen Errungenschaft zweifelten, spätesten als uns ein Kollege aus dem Ruhrpott den &#8220;Prolog im Himmel&#8221; aus Gothes Faust I auf den Anrufbeantworter zitierte. Spinvox transkribierte fehlerfrei:</p>
<pre style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Consolas; line-height: 18px; font-size: 12px; white-space: pre;">Sie haben eine neue Voicemail von +49203586xxx</span></pre>
<pre style="padding-left: 30px;">---------
"Die Sonne tönt nach alter Weise in Brudersphären Wettgesang
und ihre vorgeschriebene Reise vollendet sie mit Donnergang.
Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke, wenn keiner sie ergründen mag,
die unbegreiflich hohen Werke sind herrlich wie am ersten Tag. Ciaoui."
- via SpinVox.
----------</pre>
<pre style="padding-left: 30px;">Nachricht erhalten am Jan 23, 2008 7:08:01 PM</pre>
<p><span style="font-family: Georgia; line-height: 19px; white-space: normal; font-size: 13px;"><img class="alignleft size-full wp-image-555" title="Faust Prolog" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/Faust-Prolog.jpg" alt="Faust Prolog" width="525" height="363" /></span></p>
<p style="padding-left: 0px;">An diesen Text wäre spätestens beim &#8220;Brudersphären Wettgesang&#8221; so mancher orthografisch gescheitert. Lässliche Verfehlung ist daher, dass die &#8220;vorgeschriebene Reise&#8221; sich Original auf eine &#8220;vorgeschriebne&#8221; rhythmisch verkürzt. Wir wiederholten diesen Test im Laufe der Zeit mir manigfachen Texten und ganz normalen Nachrichten. Das Ergebnis überzeugte jedes Mal – abgesehen von kleinen Mißverstehern – und war&#8217;s dann schon. Wir konnten uns es nur so erklären, dass jemand handisch alles nachbearbeitet. Was die automatische Spracherkennung nicht versteht, wird von Mitarbeitern abgehört und eingetippt. Das hat sich nun bei der Spinnvox-Demo bestätigt, an der Milo Yiannopoulos teilnahm und in <a title="TechCrunch Europe" href="http://uk.techcrunch.com" target="_blank">TechCrunch</a> (UK) über sie berichtete. Sein Selbstversuch endete – wie er schreibt – beim menschlichen Nachbearbeiter:</p>
<blockquote>
<p style="margin-left: 36pt"><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">I left a message, at a brisk speed, that included my full name, the word &#8220;TechCrunch&#8221; and an invitation for the &#8220;recipient&#8221; to call me back. I believe that the message was a reasonable and realistic approximation of a real-world message, albeit with a few strange words in it. The SpinVox system failed to convert the whole message &#8211; ok, so most humans can&#8217;t spell Yiannopoulos &#8211; and passed it to a human &#8220;agent&#8221; (who was sitting in the room with us).<br />
</a></p>
<p style="margin-left: 36pt"><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">Here&#8217;s where it got ugly. From observing the &#8220;tenzing&#8221; process in action, it was clear to us that the system had failed to pick up a single word in the message correctly. The agent in the room had to listen to and </a><em><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">manually type the entire message</a></em><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">, from beginning to end. SpinVox has previously claimed that agents do not get to hear entire voicemail messages; only enough to give context and enable transcription. That&#8217;s not what I saw this morning. </a></p>
</blockquote>
<p>Da bleibt von der technischen Innovation nicht viel übrig. Der Dienstleistung tut dies keinen Abbruch, einmal abgesehen davon, dass auch vertrauliche Nachrichten nicht ungehört bleiben. Doch Abschreiben kann jeder. Vorausgesetzt er weiß, wie sich &#8220;Brudersphären Wettgesang&#8221; buchstabiert. Doch im Wettgesang der Spracherkenner hat Spinvox sein Solo verspielt. Hier bleibt mit gutem Willen höchstens noch Platz im begleitenden Chor. Statt innovativer Hightech ein solider Service. Schön und gut: Doch Konzert der IT-Konzerne geht Spinvox damit sang und klanglos unter. Oder, um abschließend noch die letzte Strophe von Heines &#8220;Lorelei&#8221; erklingen zu lassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ich glaube, die Wellen verschlingen<br />
Am Ende Schiffer und Kahn;<br />
Und das hat mit ihrem Singen<br />
Die Lorelei getan.&#8221;</em></p>
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		<item>
		<title>Internet-Videotelefonie für Logi WebCams: Logitech Vid als Videotelefon-Alternative zu Instant-Messenger-Programmen oder Skype</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[2. Hardware]]></category>
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		<description><![CDATA[Logitech liefert als Hersteller von WebCams mit Vid eine kostenlose Software für Videotelefonie übers Internet aus. Das Programm lässt sich online unter www.logitech.com/vid laden. Die anschließende Installation und Konfiguration von Vid gestaltet sich problemlos. Für die Registrierung muss lediglich der Name und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Im Gegensatz zu anderen Programmen für die Videokommunikation, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/06/Logitech-Vid.jpg"></a>Logitech liefert als Hersteller von WebCams mit Vid eine kostenlose Software für Videotelefonie übers Internet aus. Das Programm lässt sich online unter <a href="http://www.logitech.com/vid" target="_blank">www.logitech.com/vid</a> laden. Die anschließende Installation und Konfiguration von Vid gestaltet sich problemlos. Für die Registrierung muss lediglich der Name und eine E-Mail-Adresse angegeben werden.</p>
<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/06/Logitech-Vid.jpg"><img title="Logitech Vid" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/06/Logitech-Vid.jpg" alt="Logitech Vid" width="245" height="193" /></a>Im Gegensatz zu anderen Programmen für die Videokommunikation, die in Online-Diensten für Instant Messaging oder Internet-Telefonie integriert sind, konzentriert sich Logitech Vid ausschließlich auf das Telefonieren mit Bildübertragung. Hierbei wird das Video des Gesprächspartners groß im Programmfenster angezeigt und das eigene Bild klein eingeblendet. Vid-Teilnehmer lassen sich nicht online über ein Adressbuch finden, sondern können nur per E-Mail eingeladen werden. Hierbei wird dem künftigen Kommunikationspartner ein Download-Link für die Vid-Software übertragen. Der direkte Kontakt über die Versendung und Bestätigung von Einladungen verhindert unerwünschte Anrufe von Fremden. Allerdings setzt diese Vorgehensweise voraus, dass die Mail-Adresse bekannt ist, mit der sich der künftige Gesprächspartner registriert hat. Außerdem sollte bekannt sein, ob der Partner bereits über eine Logitech-Kamera verfügt. Denn während Besitzer einer Logitech-Kamera Vid und die Übertragung über Logitechs Sightspeed-Netzwerk dauerhaft nutzen können, erhalten Besitzer andere Kameras lediglich einen kostenfreien Testzugang, der nach 30 Tagen endet, wenn nicht der Logitech Kaufempfehlung gefolgt wird. In diesem Fall handelt es sich bei diesem Kommunikationstool eher um ein Marketing-Instrument, um Besitzer fremder Web-Cam-Produkte zum Wechsel zu bewegen.</p>
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		<title>eBay weiß mit Skype nichts anzufangen: eBay handelt und will Skype an die Börse bringen, wo es dann seinen Kurs finden soll</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[0. Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[eBay]]></category>
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		<description><![CDATA[Skype soll an die Börse gebracht werden. Keine schlechte Idee. Kaum etwas trägt zur Wertsteigerung so stark bei, wie die Aussicht, dass man es kaufen könne. Das weckt Begehrlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skype soll an die Börse gebracht werden. Keine schlechte Idee. Kaum etwas trägt zur Wertsteigerung so stark bei, wie die Aussicht, dass man es kaufen könne. Das weckt Begehrlichkeit. Auch wenn Kress titelt &#8220;<a title="Kress: eBay wirft die ungeliebte Tochter raus" href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=127737" target="_blank">eBay wirft die ungeliebte Tochter raus</a>&#8220;, ist es doch eher umgekehrt: So wie die Kapazitäten Skype bei eBay ungenutzt blieben, ich es doch beinahe ein Akt der Barmherzigkeit, dass eBay die Tochter ziehen lässt. Das sieht offensichtlich auch eBays CEO John Donahoe so, wenn er sagt: &#8220;<a title="eBay Inc. Announces Plan for 2010 Initial Public Offering of Skype " href="http://news.ebay.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=377199" target="_blank">We believe operating Skype as a stand-alone publicly traded company is the best path for maximizing its potential.</a>&#8221;</p>
<p>Dabei ist es absolut unverständlich, dass eBay keine Synergieeffekte fand. Die nannte eBay-Chefin Meg Whitman 2005 im Gespräch mit Holger Schmidt immerhin als Hauptargument für den Skype-Erwerb: &#8220;<a title="Ebay-Chefin Meg Whitman: „1+1+1 ist mindestens 4“ im Gespräch mit Holger Schmidt" href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E23A8AEB56A8E46D8A2DA059F0775D060~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Wir werden Skype in unseren Marktplatz integrieren. Die Kombination aus Ebay, PayPal und Skype wird unser traditionelles Geschäft beschleunigen. Denn Käufer und Verkäufer können künftig direkt am Telefon miteinander verhandeln [...]</a>&#8221;</p>
<p>Aber so leicht war es dann doch nicht zu bewerkstelligen, dass einfach jeder virtuelle Käufer zum Hörer griff, zumal nicht jeder Verkäufer angerufen werden wollte. Da hätte eBay schon ein paar Überlegungen mehr investieren müssen und Skype wohl auch, statt sich auf die Position des besserwissenden Kindes zurückzuziehen. Dass es keine Synergieeffekte geben sollte, vermögen wir nicht nachzuvollziehen, ja, wir wüssten gar einige zu benennen, die durchaus innovativ wären und ins Portfolio eines Internethandelsunternehmens passen würden.</p>
<p>So verfolgen wir mit Erstaunen, wie unkreativ und altbacken die Großen der Branche sich gebärden, und wie ihnen partout nichts einfällt, als einander loszuwerden. Offensichtlich hat man sich schon länger nichts mehr zu sagen, einmal abgesehen von der Zusicherung, sich gegenseitig in Ruhe zu lassen. Nächstes Jahr um diese Zeit soll dann endgültig Schluss sein. Und wenn sich die beiden dann noch was zu sagen haben, können sie ja telefonieren. Kein Anschluss unter dieser Nummer? Auflegen statt aufregen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Skype for iPhone: Skype ist besser für Apples iPod touch geeignet, als für das Apple iPhone</title>
		<link>http://www.qwertz.de/skype-for-iphone-skype-ist-besser-fur-apples-ipod-touch-geeignet-als-fur-das-apple-iphone/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 10:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[0. Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[3. Software]]></category>
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		<category><![CDATA[6. Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Skype, das Telefonprogramm fürs Internet, gibt es seit dem 31. März auch für das iPhone. Allerdings sollenInternet-Gespräche ausschließlich über Wlan-Verbindungen laufen. Es gibt allerdings auch schon andere Erfahrungsberichte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Skype, das Telefonprogramm fürs Internet, gibt es seit dem 31. März auch für das iPhone. Auch wenn Internet-Gespräche ausschließlich über Wlan-Verbindungen laufen sollen, gibt es auch schon andere Erfahrungsberichte. So berichtet Florian Schimanke in seinem Weblog: </p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><a title="Skype &amp; iPhone OS 3.0 im 3G-Netz vor Florian Schimanke" href="http://www.schimanke.com/index.php?/archives/740-Skype-iPhone-OS-3.0-im-3G-Netz-UPDATE.html" target="_blank">&#8230; Auf einem iPhone 3G mit iPhone OS 3.0 </a><strong><a title="Skype &amp; iPhone OS 3.0 im 3G-Netz von Florian Schimanke" href="http://www.schimanke.com/index.php?/archives/740-Skype-iPhone-OS-3.0-im-3G-Netz-UPDATE.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">funktioniert die Skype-Telefonie im 3G-Netz von T-Mobile nämlich sehr wohl</span></a></strong><a title="Skype &amp; iPhone OS 3.0 im 3G-Netz vor Florian Schimanke" href="http://www.schimanke.com/index.php?/archives/740-Skype-iPhone-OS-3.0-im-3G-Netz-UPDATE.html" target="_blank">, wie ich soeben erfolgreich getestet habe &#8230;</a></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Offiziell ist allerdings für Telefongespräche ein naher Hotspot Voraussetzung. Und auch da gibt es Einschränkungen, will doch beispielsweise T-Mobile seine Hotspots für Voice over IP dichtmachen.  Voip ist bei der deutschen T-Mobile gänzlich unerwünscht, während die Österreicher es gelassener sehen, wie &#8220;der Standard&#8221; berichtet :</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><a title="Skype am iPhone: Nicht mit deutscher T-Mobile von Birgit Riegler " href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237228755506" target="_blank">Sowohl T-Mobile als auch Orange haben auf Anfrage des WebStandard bestätigt, dass man Skype am iPhone nicht blockieren werde.</a> </p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/04/01-contact-list.png"><img class="alignleft size-full wp-image-332" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/04/01-contact-list.png" alt="" width="192" height="288" /></a>Das Resümee: Wenn Skype for iPhone Voip per  UMTS oder Edge nicht unterstützt &#8211; übrigens ganz im Gegensatz zur längst veröffentlichten Windows-Mobile-Version &#8211;  und in Mobilfunknetzen nur im Messenger-Modus, also für schriftliche Sofortnachrichten, bietet, bringt es auf dem iPhone herzlich wenig.</p>
<p class="MsoNormal">Andererseits: Das Manko, dass die Sprachtelefonie übers Internet auf drahtlose Netzwerke eingeschränkt ist, berührt  die Funktionalität auf dem iPod touch (zweite Generation) nicht. Mit einem passenden Headset für den iPod touch &#8211; <a title="Dritthersteller-Headset lässt neuen iPod touch Ton aufzeichnen von macnews.de" href="http://www.macnews.de/news/111126" target="_blank">die soll es geben </a>- soll Skype for iPhone auf Apples Mediaplayer funktionieren. Im Gegensatz zum iPhone brächte es hier einen echten Funktionszuwachs: Wlan-Telefonate mit Skype for iPod. Haste Worte? Klar.</p>
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		<title>Mobile Zukunft: Nokia Symbian, Apple iPhone, RIM Blackberry, Windows Mobile, Palm WebOS, Google Android &#8211; wo bleibt die innovative Kraft?</title>
		<link>http://www.qwertz.de/die-zukunft-des-mobiltelefons-nokia-symbian-apple-iphone-rim-blackberry-windows-mobile-palm-webos-google-android-%e2%80%a6-wo-bleibt-die-innovative-perspektive/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 19:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiner, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen, so sieht die Zukunft des Mobiltelefons aus. Doch der Raum für Innovationen ist begrenzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen, so sieht die Zukunft des Mobiltelefons aus. Doch der Raum für Innovationen ist begrenzt. Wo der größere Bildschirm ist, bleibt kein Platz für eine passable Tastatur, es sei denn unter ihm. Dann aber wird das Ding wieder dicker und hängt in der Brusttasche wie Blei. Ergonomisch ist alles eh eine Katastrophe: Ein Gerät, dessen Formfaktor heutzutage kaum mehr zum Telefonieren taugt, wird zum Surrogat des persönlichen Computers. Aber als solches hat es sich ja längst bewährt. Darauf wird sich ausgeruht und munter kopiert, was sich angeblich bewährt hat. Doch im Grunde haben wir uns nur an die Unzulänglichkeit gewöhnt. Mobiles Leben mit dem Defizit. Das passt zur Rezession.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Kollege Erle &#8211; </span><a class="wp-caption-dd" title="Erles Web-Site &quot;World of PPC&quot;" href="http://www.worldofppc.net/Default.aspx" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Experte der Pocket-PC-Szene </span></a><span style="color: #0000ff;">und ausgewiesener </span><a class="wp-caption" title="Erles Hardware-Tests" href="http://www.worldofppc.net/Reviews.aspx" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Kenner, Kritiker und Tester von Smartphones und Konsorten </span></a><span style="color: #0000ff;">- nimmt in seinem Blog Stellung zu meiner kleinen Kritik:</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;"><a class="wp-caption" title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/" target="_blank"><em><span style="text-decoration: none;">Aua… mir ist noch sehr gut der Kommentar meines geschätzten Widerparts im Kopf: „Die innovative Fallhöhe passt unter den Teppich!“. Das allein lässt ja bereits eine gewisse Innovationsresistenz und Unbeweglichkeit gegen die Vereinigung unterschiedlicher Anwendungen in einem Gerät erkennen: Das Mobiltelefon ist tot, es leben die Converged Devices! Sicher: jedes einzelne Gerät ist kleiner als die funktionale Summe, und jedes einzelne Gerät passt in EINE Hemdtasche… leider aber hat das Hemd (nicht nur das letzte) nicht so viele Taschen, wie man Geräte hat: Die Kamera in die linke Hosentasche, das Mobiltelefon in die Hemdtasche, das Mininotebook in den Rucksack, den PDA in die… welche Tasche war jetzt gerade noch übrig?</span></em></a></span></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Das kann ich so nicht unkommentiert lassen. Selbstverständlich geht es nicht darum, das Mobiltelefon wieder in möglichst viele Geräte aufzusplitten. Die Kombination ist durchaus gut und sinnvoll. Wer aber ein praktikables Allroundgerät anbieten möchte,  sollte sich über neue Bedienvarianten ein wenig mehr Gedanken machen. Da gibt es meines Erachtens noch enormes Entwicklungspotential. Ob mit numerischem Block, alphabetischem Knöpfchenspiel oder Qwertz-Tastatur im Achtelformat, ein Tippvergnügen stellt sich bei aller Fingerfertigkeit nicht ein. Und auch der Touchscreen kann lediglich unter dem Gesichtspunkt des kleineren Übels als große Alternative gefeiert werden:  Nach der Ära des Plastikgriffels erscheint hier schon der simple Fingerdruck als ergonomische Revolution. Das ist mirauch mit spitzen Fingern definitiv zu kurz gegriffen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Keine 24 Stunden später greift Andreas Erle wieder in die Tasten (offensichtlich nicht in die eines virtuellen Keyboards):</span></p>
<blockquote><p><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/" target="_blank"><em>Mein lieber Ray, so alt der Kommentar mit den beiden Gläsern ist, so treffend ist er immer wieder. Statt das Glas halb leer zu sehen und über die Grösse der Tastatur zu meckern, kann man alternativ auch einfach  anerkennen, wie viel Technik und Funktionalität auf so kleinem Raum Platz hat. Übertragen: „So ein Netbook ist doof, auf meinem 24 Zoll-Monitor bekomme ich viel mehr Fenster nebeneinander!“ sagt ja auch niemand? Und wenn, dann wird er belächelt. Einfach deshalb, weil ein Netbook eine andere Klientel ansprechen soll als ein Powernotebook oder ein Desktop-PC… genauso wie ein Smartphone andere Nutzer anspricht als eine „mobile Telefonzelle ohne Zusatzfunktionen“. Vergleiche ich mein erstes Mobiltelefon von 1992 mit meinem ersten PDA, dem ersten Smartphone bis hin zu heutigen Geräten wie dem HTC Touch HD, dann ist die Entwicklung der Ergonomie und des allgemeinen Bedienkomforts bemerkenswert.</em></a></p></blockquote>
<p>Nun, ich denke, dass ich bei meiner Analyse nicht zu tief ins Glas geschaut habe, weder ins halbvolle, noch ins halbleere. Eher habe ich über den rosaroten Brillenrand der Technikbegeisterung hinweg den Blick auf den täglichen Gebrauch der Alleskönner gelenkt. Und da ist es meines Erachtens tatsächlich so, dass die Bedienung so kompliziert ist, dass viele Besitzer der Allrounder nicht einmal die Hälfte der Funktionen nutzen, meist nicht einmal kennen. Und das, obwohl sie sie gut brauchen können, wenn sie sie gebrauchen könnten. </p>
<p class="MsoNormal">Aber das scheint momentan im Fokus der Entwickler, zumindest in dem der Vermarkter kein vorherrschender Aspekt zu sein. Statt dessen heißt die Krönung, nach der alle streben, jetzt Gestensteuerung und Multitouch: Bildschirmstreicheln mit zwei Fingern, mehr darf der Kommunikant momentan nicht erwarten. Und da es so schön und innovativ ist und niemandem etwas Besseres einfällt, machen alle das Gleiche. Man mag es wenden wie man will: Es bleibt ein Fingerspitzenspiel für Grobmotoriker.</p>
<p class="MsoNormal">Da wird der Notbehelf zum Kult. Ob die Betriebssysteme von <a title="www.apple.com/de/iphone/" href="http://www.apple.com/de/iphone/" target="_blank">Apples iPhone </a>oder <a title="de.blackberry.com/" href="http://de.blackberry.com/" target="_blank">RIMs Blackberry</a>, ob <a title="www.nokia.de" href="http://www.nokia.de" target="_blank">Nokia Symbian</a>, <a title="www.microsoft.com/germany/windowsmobile/default.mspx" href="http://www.microsoft.com/germany/windowsmobile/default.mspx" target="_blank">Windows Mobile</a>, <a title="www.palm.com/de/de/products/smartphones/pre/" href="http://www.palm.com/de/de/products/smartphones/pre/" target="_blank">Palm WebOS </a>oder <a title="code.google.com/intl/de-DE/android/index.html" href="http://code.google.com/intl/de-DE/android/index.html" target="_blank">Google Android</a>: Bei der Benutzung steht die Fingerübung vor dem Erfolg. Erfahrene Anwender  erkennt man den an den entschiedenen Gesten und der unendlichen Leichtigkeit, mit der er sich durch Menüs, Befehle und Eingaben tasten. Alle anderen tapsen eher unbeholfen durchs Glücksspiel der technischen Highlights. </p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: #0000ff;">Die neuerliche Antwort von Andreas Erle verdeutlicht, wie wichtig es ist zwischen unserem eigenen elaborierten Umgang mit &#8220;sophisticated devices&#8221; und dem normalen Zugriff im Alltag zu unterscheiden:</span></p>
<blockquote><p><a href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/">Warum fühle ich mich bloss an die Kuh erinnert, die die Fahrradklingel mangels Daumen verpönt? Kult oder nicht Kult: Die Fingerbedienbarkeit hat die Art, wie mobile Geräte bedient werden, revolutioniert. Ungefähr so wie die Servolenkung das Autofahren. Auch die möchte niemand mehr missen (bzw. legt sich mit einer Sehnenscheidenentzündung darnieder, wenn er ein Auto ohne fahren muss), käme aber nie auf den Gedanken, ihre Erfindung als „Notbehelf“ zu bezeichnen. Und ganz abgesehen davon: Nicht nur Multitouch, sondern auch die Sprachbedienung (wie beim HP iPAQ Voice Messenger, der selbst gesprochene </a><a href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/"> </a><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/" target="_blank">Kontakte ohne Lernen der Sprachpattern erkennt, oder Microsoft´s Recite, Sprachnotizen, die dann nach gesprochenen Suchbegriffen durchsucht werden können und vieles mehr vereinfachen die Bedienung der Mobiltelefone.<br />
</a></p>
<p><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/" target="_blank">Und das Totschlagargument schlechthin, ich kann es nicht mehr hören: “viel zu viele Funktionen &lt;schniff&gt; bin überfordert &lt;grein&gt;”. Reden wir nun von Ergonomie oder von Innovation? Will ich ein Telefon oder ein Smartphone? Wer sich für die hier in der Kritik stehenden Smartphones entscheidet, der sollte wissen, dass er die Approximation der eierlegenden Wollmilchsau erwirbt, mit all ihren Macken und Möglichkeiten. Dass sich hohe technische Integration, geringe Grösse und hoher Bedienkomfort in einem gleichschenkligen Dreieck mit fixer Kantenlänge befinden, ist eigentlich einsichtig…</a></p></blockquote>
<p class="MsoNormal">Die Servolenkung und andere technische Entwicklungen, die das Autofahren komfortabler und sicherer machen, arbeiten weitgehend ohne das aktive Zutun des Anwenders. Das ist ein wichtiger Aspekt, auf den Entwickler in der Automobilbranche achten. Nur was einfach funktioniert, kann im Alltag problemlos zum Einsatz kommen.  Lenkunterstützung, Bremskontrolle und Rückfahrsicherheitssysteme müssen nicht erst vom Fahrer bedient werden, sondern sie bedienen den Fahrer. Das ist leider bei unseren Kleincomputern nicht der Fall.  Hier muss der Nutzer nicht nur bedienen, er muss zuvor auch lernen, konfigurieren, testen.</p>
<p class="MsoNormal">Selbst wenn alle Grundfunktionen laufen, gibt es &#8211; selbst für Profis &#8211; immer wieder unerklärliche Stillstände des Systems, Fehlfunktionen oder einfach nicht zu behebende Unzulänglichkeiten, angefangen von Leistungs- und Speicherengpässen bis hin zu Problemen, die durch eine simple  Grenzüberschreitung hervorgerufen werden. Wo kämen wir hin, wenn unsere Autos bei jedem Grenzübergang neu konfiguriert werden müssten, und sei es nur aus dem Grund, dass keine automatische Kostenfalle entsteht? Da hilft weder Multitouch noch Spracherkennung.</p>
<p class="MsoNormal">Und weiter: Was die Bedienung nicht hergibt, spiegelt sich in den Funktionen: Sicherlich ist es heutzutage möglich mit Telefoncomputern Kalender und  Kontakte abzugleichen, SMS und Mails zu empfangen. Alles bestens, solange wir die Daten nicht erfassen müssen. Anderenfalls beginnt das Glücksspiel der Kommunikation. Wer wollte schon im Ernst behaupten, dass längere Mails, in denen es zudem um schwierigere Zusammenhänge geht, sich problemlos mit angespitzten Fingern grapschen oder Kunststoffstäbchen griffeln ließen. </p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: #0000ff;">Im Folgenden erklärt Andreas Erle, dass er den Tempomaten verstanden hat und nutzt, und dass auch bei Automobilen und anderem Rückrufaktionen an der Tagesordnung seien. Ich verstehe zwar nicht ganz, was das mit einer grundsätzlichen Kritik an der unausgereiften, wiewohl gefeierten Bedienung von funktionsstarken Mobiltelefonen zu tun hat, will ihn aber dennoch in voller Länge zitieren:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man%c2%b4s-words-oder-innovationen-sind/#more-621">Man mag mir unterstellen, dass ich nicht zwischen “automobil” und “ultramobil” unterscheiden kann, gleichwohl ist der Anspruch beider Entwicklungen identisch: Dem Anwender das Leben einfacher machen. Ob das nun funktioniert, hängt sicher zu einem Teil von der Ausgestaltung ab, allerdings nowch viel mehr von der Affinität des potentiellen Nutzers zur Technik und deren Umsetzung: Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tempomaten und meinen verklärt debilen Blick, als ich mit partout keine Anwendung vorstellen konnte. Heute mag ich ihn nicht mehr missen (den Tempomaten, nicht den Blick!), nachdem ich sowohl Bedienung als auch Anwendungsbeispiele erkannt habe.</a></p>
<p class="MsoNormal"><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man%c2%b4s-words-oder-innovationen-sind/#more-621">Gut polemisiert, Herr Wiseman, und GM zitiert, die auf Bill Gates´s Argument des viel höheren Innovationsgrades der IT im Vergleich zur Autoindustrie mit eben jedem “Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.” antworteten (zugegeben, diese Presserklärung wird gern zitiert, ist aber Fiktion). Bleiben wir bei der Autoindustrie (und vergessen aus aktuellem Anlass die Mutter aller Befürchtungen in Bochum): Wie viele Rückrufaktionen wurden in den letzten Jahren für aktuelle Fahrzeuge ausgerufen? In anderen Bereichen: Wie viele Updates gab es für die aktuelle Version von Nero oder einer beliebigen anderen Software? Heute ist kein Produkt mehr perfekt, übergreifend über alle Produktkategorien und Hersteller. Das liegt an der viel kürzeren time to market, ohne die ein Produkt schon beim Marktstart veraltet wäre, am durch die Globalisierung und unterschiedliche Lohnniveaus begünstigten Kostendruck… nicht aber an der Komplexität oder der mangelnden Kundenorientierung.</a></p>
<p class="MsoNormal"><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man%c2%b4s-words-oder-innovationen-sind/#more-621">Wenn ich einen iPOD nutze, dann erwarte ich auch nicht die klangliche Brillanz meiner 6000 Euro-Protz-High-Fidelity-Stereoanlage, sondern akzeptiere diese die Funktionalität nicht behindernde Einschränkung als Preis für die Portabilität. Auch als „Messaging-Maschine“ muss ein mobiles Gerät mehreren Ansprüchen genügen: mobil (und damit klein und leicht) muss es sein, funktional aber auch. Wer eine Schreibmaschinentastatur in Originalgröße erwartet, der muss dann auch eine entsprechende Größe des Gerätes in Kauf nehmen. Was waren es für goldene Zeiten, als wir noch Reiseschreibmaschinen als Maß aller Dinge priesen! Und nebenbei: Die Fähigkeit (oder der Mangel daran), komplexe Sachverhalte als Derivat der eigenen Gedanken zu formulieren hängt nicht von der Größe der Tastatur ab… eher von der des Intellekts.  </a><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man%c2%b4s-words-oder-innovationen-sind/#more-621"><img class="wp-smiley alignnone" src="http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" width="15" height="15" /></a></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Gut das sich so ein Smartphone auch als Telefon nutzen lässt, wenn‘s kompliziert wird. Wörtliche Rede erweist sich bisweilen doch als die einfachste und direkteste Kommunikationsvariante. Dennoch: Die Palette der Funktionen, die heutzutage  kleine Kommunikations-Computern vereinen, ist beeindruckend. Und es geht mir mitnichten darum, diese Stärke herunterzureden.</p>
<p class="MsoNormal">Doch bei aller technischer Fülle haperts nach wie vor an der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Selbstverständlich ist dies kein Grund für eine Rückrufaktion, da die mangelhafte Steuerung ja keinen Defekt darstellt. Und das ist der Fehler, den ich bemängel. Doch ohne wenn und aber: Dass sich mit Mobiltelefonen heute die gesamte Online-Bandbreite nutzen lässt, wollen ich trotz aller Handicaps nicht unterschätzen und vor allem nicht missen.</p>
<p class="MsoNormal">Das gilt selbst unter der Voraussetzung, dass Internetseiten im Spielkartenformat statt eines Informationsmediums eher eine Beschäftigungstherapie darstellen. Wer es geschafft hat, die Adresse korrekt einzutippen, die Seite auf lesbares Maß zu vergrößern und den interessanten Bereich anzupeilen, der kann tatsächlich unter ununterbrochenem Rollen lesen, was interessiert.</p>
<p class="MsoNormal">Trotz aller Einschränkungen: Immerhin sind wir immer drin im Online-Universum. Und so wundert es nicht, dass die besten Telefonanwendungen sich auf den vernetzten Einsatz beziehen. Denn auch wenn Text-, Tabellen- und Bildbearbeitungen zum Standardrepertoire jedes Taschencomputers gehören, sie sind eher ein Notbehelf, geeignet zur Anzeige, vielleicht noch für kleine Änderungen, nicht ernsthaft aber zur Eingabe langer Buchstaben, Ziffern und Gestaltungsbefehle.</p>
<p class="MsoNormal">Zudem ist es fraglich, warum solche Anwendungen, die meist nur bei empfangenen Dokumenten zum Einsatz kommen, auf dem Gerät selbst installiert sein müssen. Das gilt ebenso für alles, was üppig Kapazität kostet. Während Adressen und Termine nur wenig Speicherplatz beanspruchen und ebenso wie wichtige Mails auch offline zur Verfügung stehen sollten, braucht es für Bild und Tondokumente eigentlich nur einen Zwischenspeicher, in dem das Gerät  Fotos oder Videos, Diktate oder Dokumente aufnimmt bis sie im Web-Space gespeichert werden. Die Lösung: Immer mehr Funktionen werden ins Datennetz ausgelagert. Das vor allem zeigte der Mobile World Congress in Barcelona.</p>
<p class="MsoNormal">Johannes Winkelhage schreibt hierzu in seinem F.A.Z.-Blog:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><a title="Johannes Winkelhage &quot;Talk Inside&quot;: Das Endspiel um die Herrschaft im Mobilfunk" href="http://faz-community.faz.net/blogs/telekommunikation/archive/2009/02/16/das-endspiel-um-die-vorherrschaft-im-mobilfunk-ist-er-246-ffnet.aspx"><span style="color: #008000;">Das Jahr 2008 gilt inzwischen als der Zeitpunkt des Durchbruchs für die mobilen  Datendienste. Aktuelle Untersuchungen gehen von sehr hohen Wachstumsraten in den  kommenden Jahren aus. So ergab eine Befragung des Markforschungsinstituts  Nielsen, dass rund 71 Prozent der Handykunden in den Industrieländern künftig  mobile Datendienste täglich nutzen werden. Schon im kommenden Jahr rechnet die  Studie mit einem kräftigen Anstieg der Nutzung. Dabei stehen der mobile  E-Mail-Verkehr, der Kontakt zu den sozialen Netzwerken und der normale Zugang  zum Internet ganz oben auf der Liste der Verbraucher.</span></a></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Diese Tendenz ist schlüssig. Schließlich würde doch kein Mensch mehr erwarten, dass der Anrufbeantworter auf dem Handy installiert ist. Doch der Zugriff muss naheliegend sein: Das Mobiltelefon als Brücke zu Datenreservoir, nicht als Hürde. </p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: #0000ff;">Bevor ich, guter Hoffnung, dass sich in der Entwicklung noch was tut, zum vorläufigen Ende dieser Diasussion komme, lasse ich noch einmal Andreas Erle mit einem Ausflug in die Geschichte zu Wort kommen, möchte aber anmerken, dass als offizielles Geburtsdatum des PC der 01.01.1980  gehandelt wird. Er ist als Startdatum in jedem PC-Bios verankert, weshalb sich auch die PC-Uhr nicht hinter diesen Termin zurückstellen lässt und bei entleertem Backup-Akku  die Systemuhr automatisch auf diesem Zeitpunkt landet. Unbestritten ist aber, dass der erste IBM-PC erst im Herbst 1981 auf den Markt kam und dannach &#8211; ebenso wie konkurrierende Systeme &#8211; immer einfacher in der Bedienung wurde. Das lässt auch Andreas Erle hoffen, wiewohl ich uns angesichts der Gerätepalette noch nicht so nah am Ziel vermute:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man´s-words-oder-innovationen-sind/#more-621" target="_blank">Willkommen im Jahre 1981. IBM hat gerade den ersten Personal Computer auf den Markt gebracht, Speicher ist teuer, Rechenkapazität rar. Beschränken wir uns also auf das Wesentliche… oder nicht? Nein, heutzutage haben mobile Geräte die Kapazitäten kleiner PCs und sollen vor allem diejenigen unterstützen, die wahrlich mobil sein wollen. „Können Sie mal eben in meiner Kalkulation den Fehler suchen?“ „Können Sie mal eben das Bild absegnen“? Halten wir´s mit unseren transatlantischen Nachbarn und antworten laut „YES, we CAN!“. Die Frage ist noch nicht, ob der Benutzer Excel, Word, Powerpoint und wie sie alle heißen benutzen MUSS, die beruhigende Tatsache ist, dass er es KANN. Wer einmal unterwegs nervös zuckend die Minuten gezählt hat, bis er zuhause die wichtigste Datei seines Berufslebens lesen konnte, wird dies niemals wieder in Zweifel stellen. Wer die sonst unproduktive  Wartezeit im Zug damit verbracht hat, schon mal die Mails abzuarbeiten und damit zuhause wirklich Feierabend zu haben, der schüttelt bei der hier befürworteten Beschneidung von „unnützen“ Funktionen heftig mit dem Kopf.</a></p>
<p class="MsoNormal"><a title="Andreas Erle: “A Wise Man´s Words” oder “Wo sind die Innovationen?” " href="http://worldofppc.wordpress.com/2009/02/18/a-wise-man´s-words-oder-innovationen-sind/#more-621" target="_blank">Gerade Barcelona hat gezeigt, wie schnell wir uns bewegen, wie nahe wir dem hehren Ziel, Bedienbarkeit und Funktionalität zu kombinieren, schon sind: Der HTC Touch Diamond 2, das Toshiba TG01, die Verquickung von einem hohen Technologiestandard und intuitiver Bedienung manifestiert sich nicht in Studien, sondern in greifbaren Produkten. Es ist schade, dass Kritiker oft der Kritik wegen kritisieren: Statt ob der Dunkelheit im Tunnel zu kritisieren, sollte viel öfter anerkannt werden, dass man ohne den Tunnel gar nicht erst durch den Berg käme und das Licht am Ende des selben rasend schnell näher kommt.</a></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Und damit willkommen im Jahr 2009: Barcelona hat gezeigt, dass sich die Entwickler mehr um Geschäftsmodelle kümmern, als um Ergonomie. Vielleicht ist <a title="Palm Prē: Palms Mobiltelefon mit Palm WebOS zeigt als iPhone-Konkurrent was Handys mit Windows Mobile und Blackberry fehlt" href="http://www.qwertz.de/palm-pre-palms-mobiltelefon-mit-palm-webos-zeigt-als-iphone-konkurrent-was-handys-mit-windows-mobile-und-blackberry-fehlt/" target="_blank">der bereits auf der CES präsentierte Palm Pré </a>das einzige Beispiel, das wohltuend aus der Reihe schert. Was von Googles Android zu erwarten ist, werden kommende Versionen erst zeigen (siehe F.A.Z.-Netzökonom <a title="Holger Schmidt: Googles &quot;Wunderhandy&quot; G1 ist kein iPhone-Killer" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/19/t-mobile-bringt-google-handy-g1.aspx" target="_blank">Holger Schmidt über Googles &#8220;Wunderhandy&#8221;</a>). Wir werden sehen. Momentan aber ist hat die Bedienung der kleinen Geräte einen Status Quo erreicht, der eher stagniert. Licht am Ende des Tunnels vermag ich nicht zu sehen.</p>
<p class="MsoNormal">Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Das soll nicht heißen, dass die Funktionen der Geräte unzureichend seien. Nein, sie sind nützlich und ich mag sie nicht missen. Gleichwohl sehe ich bei aller Integration und der ständig wachsenden Rechenstärke nicht, dass sich die Innovationen in gleicher Weise auch auf den Zugriff und die Handhabung der Kleinstrechner bezögen. Das ist es, was ich einfordere. Im Endeefekt geht es darum, Funktionalität ergonomisch zu öffnen und nicht die Ergonomie den Funktionen zu opfern. Hier sehe ich das gröpte Entwicklungspotential für die kleinen Rechner. Ich bin gespannt, welcher Hersteller es effektiv zu nutzen weiß.</p>
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		<title>Winkelhage bloggt fuer die F.A.Z.: F.A.Z.-Blog Talk Inside startet mit der Berichterstattung aus Barcelona von der Mobilfunkmesse</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 18:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Sie ist eindeutig noch genauso lang wie im vergangenen Jahr. Wenn die Schlange am Taxistand des Flughafens in Barcelona ein Indiz für den Erfolg der am Montag startenden Mobilfunkmesse ist, dann ist die Welt am Sonntag vor der Veranstaltung eindeutig in Ordnung. " Mit diesen Worten startet Johannes Winkelhage seinen neuen F.A.Z.-Blog Talk Inside.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sie ist eindeutig noch genauso lang wie im vergangenen Jahr. Wenn die Schlange am Taxistand des Flughafens in Barcelona ein Indiz für den Erfolg der am Montag startenden Mobilfunkmesse ist, dann ist die Welt am Sonntag vor der Veranstaltung eindeutig in Ordnung.&#8221; Mit diesen Worten startet Johannes Winkelhage unter der Überschrift <a title="Jogannes Winkelhages F.A.Z.-Blog Talk Inside" href="http://faz-community.faz.net/blogs/telekommunikation/archive/2009/02/15/schluss-mit-party-in-barcelona-wird-gearbeitet.aspx" target="_blank">Schluss mit Party &#8211; in Barcelona wird gearbeitet &#8211; Talk Inside </a> seinen neuen F.A.Z.-Blog Talk Inside. In ihm wird der FAZ-Wirtschaftsredakteur in Zukunft die aktellen Entwicklungen und die Perspektiven der Telekommunikationsbranche beleuchten. Ob die Mobilfunkmesse tatsächlich so in Ordnung ist wie die Schlangen am Taxistand und welche Indikatoren es noch so gibt fürs Wohl und Weh der Branche, zeigt Winkelhage schon in seinem Eröffnungsberitrag detailliert auf. Die Mobilfunkmessse in Barcelona ist ein guter Startpunkt, dann geht es im März gleich weiter mit der CeBIT. Schon im Netz ist von der FAZ-Wirtschaft der <a title="Holger Schmidts F.A.Z.-Blog Netzökonom" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/default.aspx" target="_blank">Netzökonom Holger Schmidt</a>, der sich in seinem F.A.Z.-Blog erfolgreich der Internet-Wirtschaft widmet. Ganz klar: Diese beiden Bloggern bedienen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf FAZ.NET zwei wichtige Kommunikationsschnittstellen.</p>
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		<title>Palm Prē: Palms Mobiltelefon mit Palm WebOS zeigt als iPhone-Konkurrent was Handys mit Windows Mobile und Blackberry fehlt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 20:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter großem Beifall hat Palm das erste Mobiltelefon vorgestellt, das mit dem neuen Betriebssystem Palm webOS läuft. Eigentlich findet sich bei diesem Gerät alles, was sich der Anwender wünscht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/01/ces-palmpre-pk1.jpg" alt="" width="269" height="225" align="left" />Unter großem Beifall hat Palm auf der CES in Las Vegas sein neues Mobiltelefon vorgestellt. Das Handy ist das erste Gerät, das mit dem neuentwickelten Betriebssystem Palm webOS läuft. Eigentlich findet sich bei diesem Gerät alles, was sich der Anwender wünscht. Beinahe alles, mit dem gravierenden Haken, dass das Handy noch nicht zu erhalten ist, weder in den USA – da soll es im Laufe des ersten Halbjahres exklusiv von Sprint vertrieben werden –, und schon gar nicht in Europa. Für Deutschland gibt es weder einen Termin, noch einen Preis, noch einen Provider, der es ankündigen und vertreiben würde. Das ist bitter, da das Telefon wirklich überzeugt: Leicht geschwungen liegt Palm Prē gut in der Hand und am Ohr.</p>
<p>Das Palm Prē hat nur einen Frontbutton der gepaart mit einer überzeugende Fingersteuerung, deren Multitouch-Funktion auch Bedienungsgesten mit zwei Fingern zulässt. So erinnert das Palm Prē an das iPhone. Dies hat spätestens ein Ende, wenn die Tastatur unten aus dem Slider herausgeschoben wird. Zudem ist das untere Ende des Handys als Gestenbereich ausgelegt. Auch die Gestaltung von Bildschirm und Software weisen einen eigenen, überzeugenden Stil auf. Sein Name: Palm Synergy. Nicht nur, dass der Aufbau des 3,1-Zoll-Displays klar und funktionell ist – die laufenden Anwendungen liegen wie Spielkarten nebeneinander, zeigen den aktuellen stand und lassen sich per Fingertipp vergrößern oder wieder in die Kartenreihe ablegen.</p>
<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/01/ces-palmpre.jpg"><img class="size-full wp-image-186 alignright" title="ces-palmpre" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/01/ces-palmpre.jpg" alt="ces-palmpre" width="150" height="216" /></a>Dieser Aufbau ermöglicht dem Benutzer den raschen Wechsel zwischen den Fenstern, so dass sich Mails parallel bearbeiten, Telefongespräche führen und Termine abrufen lassen. Die Anwendungen arbeiten hierbei Hand-in-Hand, und mehr als das: Sie zeigen sich in der Lage verschiedene Ressourcen zu kombinieren. So der Posteingang, der Outlook mit Mails anderer Accounts zusammen anzeigt, so der Kalender, der die Daten verschiedener Terminplaner – ob lokal oder im Internet – zusammenzieht, so das Adressbuch, das Kontakte automatisch mit Bildern kombiniert, die beispielsweise bei Facebook gespeichert wurden.</p>
<p>Kommunikation erweist sich als die logische Stärke des Geräts: Gleichgültig wie eine Unterhaltung begonnen und fortgeführt wird, ob per Anruf, Messaging, SMS oder Mails, die History der Person listet den Verlauf. Der Palm Prē nimmt so Organisationsarbeiten ab, die anderen Smartphone-Benutzern bisweilen die Finger lahm werden lassen, die den Griffel halten.</p>
<p>Dass Palm mitgedacht hat, zeigt sich beispielsweise, wenn über die Tastatur ein Begriff eingegeben wird: Das Prē sucht im Datenbestand, berücksichtigt auch Programmnamen und bietet zudem die Recherche im Internet an. Das ebnet den raschen Weg zum Sucherfolg. Verbindung findet der neue Palm über die gängigen und schnellen Mobilfunksstandards aber auch übers W-Lan und Bluetooth. Ein Micro-USB-Anschluss ist selbstverständlich vorhanden, aber auch der leider nicht selbstverständliche USB-Massenspeicher-Modus.</p>
<p>Intern hat das Prē 8 Gigabyte Speicherplatz, einen GPS-Empfänger, und Sensoren, den Bildschirminhalt je nach Haltung drehen, das Bildschirmlicht an die Umgebungshelligkeit anpassen und das Display abschalten, wenn das Handy am Ohr anliegt. Und auch an eine auswechselbare Batterie hat Palm gedacht, so dass sich unterwegs ein Ersatzakku einsetzen lässt. Das alles gäbe es für 135 Gramm Gewicht, wenn es es gäbe.</p>
<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/01/touchstone.jpg"></a><img class="alignnone size-full wp-image-196" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/01/touchstone1.jpg" alt="" width="104" height="86" />Und so heißt es warten, aufs <a href="http://www.palm.com/us/products/phones/pre/" target="blank"></a>Palm Prē und auch auf die optionale induktive Ladestation, an der das Prē klebt, bis es voll oder beim Anruf abgehoben wird und sofort durchschaltet. Gerne hätten wir alle das Gerät gleich in Testbetrieb genommen, beweist es doch, welche Vielfalt die Handywelt noch für uns bereithält. Aber nichts da, nichts da. Und statt begeistert oder kritisch zu hantieren komme ich ins Grübeln, überleg, wie das Mobiltelefon der Zukunft aussehen, was es können sollte. Genau so oder vielleicht doch ganz anders? Heißt warten schon, eine Vision gesehen zu haben? Oder muss die visionäre Zukunft der Kommunikation mit Gewohnheiten brechen. Längst haben unsere Ferngespräche Abschied genommen vom Kabel, das uns samt Hörer an den Anschluss band. Die Distanz unserer Unterhaltungen hat zugenommen, die mobilen Inhalte sind gewachsen. Vielleicht ist es Zeit für einen neuen Schnitt. Doch was ist telekommunitionär?</p>
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		<title>Konversation mit Handy: Leitbilder von Barbara Schöneberger bis Boris Becker</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 17:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Babs hat ein neues Celly. Sie sagt nie Handy, weil sich das plump anhört. Cell Phone klingt schick, Mobile auch. Welches Mobiltelefon sie hat, weiß sie nicht. Irgendsoeins von Nokia, sagt sie. Ist es aber nicht. Auch die Typennummer kennt sie nicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Verdana">Babs hat ein neues Celly. Sie sagt nie Handy, weil sich das plump anhört. Cell Phone klingt schick, Mobile auch. Welches Mobiltelefon sie hat, weiß sie nicht. Irgendsoeins von Nokia, sagt sie. Ist es aber nicht. Auch die Typennummer kennt sie nicht. Sie hält es da mit Ihrer Namensbase Barbara Schöneberger. Die beklagt sich auch darüber, dass es eine Kunst sei, technische Produkte beim Namen zu nennen. Besser gefiele ihr die Bezeichnung: &#8220;Das Nokia-Handy, das jetzt alle haben, das oben so ein Bibbelchen hat&#8221;, also &#8220;das gleiche, das auch der Boris Becker hat.&#8221;<br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana">Da haben wir es: Der Mann ist der Maßstab aller Dinge. Vor allem, wenn er prominent ist. Selbst wenn es sich um Boris handelt, der sich ja mit &#8220;Ich bin drin&#8221;  nicht gerade als Koryphäe des digitalen Zeitalters profiliert hat. Dennoch, es reicht für den Wiedererkenneffekt. Und der ist wichtig. Schick und exklusiv und jeder soll es gleich sehen. Was alle haben, will ich auch. Das beweist Apples  iPhone: Wer es aus der Tasche zieht, ist sexy. Immerhin hat es aber einen Touchscreen. Prima: Da langen die Herren gern mal zu. Mit Begeisterung betatschen wir die neuen Handys. Internet, Foto und Navigation: Alle Daten am Mann, Kommunikation pur und schweigsam blicken wir auf Display.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana">Babs telefoniert lieber. Daher kümmert es sie nicht, dass sie mit Ihrem Mobile Phone auch Web-Seiten aufrufen kann. Das überlässt sie mir. Beispielsweise zeigt ihr Handy auf Fingerdruck das Wetter an. Super Funktion! Findet auch Barbara. Sie drückt mir das Gerät in die Hand und sagt, schau mal, wie das Wetter wird. Ich tippe drauf und sage: Sonnig. Später regnet es und ich bin dann schuld, dass wir keinen Schirm dabei haben. Jetzt verstehe ich, warum sie wichtige Informationen nicht selbst abruft.<br />
</span></p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2008/12/121908-1757-konversatio13.png" alt="" align="left" /><span style="font-family:Verdana">Babs Mobile klingelt. Es macht die Handtasche zur Disco. Peinlich? Irrtum! Babs ist stolz: Alle gucken, als Sie im Café ihr Celly aus der Tasche zieht. Vor allem Freundin Anna. Babs lässt es noch mal läuten, bevor sie drangeht. Der Anrufer hat inzwischen aufgelegt. Das macht nichts, denn Anna ist begeistert. Sie will nun auch das Modell von Babs, und nicht das von Boris. So nimmt Babs die Emanzipation in die weibliche Hand. Mir gibt sie das Handy, damit ich sage, welcher Typ es ist. Es ist ein HTC Touch Diamond P3700. Das ist mein Beitrag zu Unterhaltung. Ansonsten: Kein Anschluss unter dieser Nummer.</span></p>
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