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	<title>QWERTZ &#187; 0. Aktuell</title>
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		<title>Mit dem Handy am Netz: Die Norm EN 62684:2010 regelt die Verbindung von Smartphone und Ladegerät per Micro-USB</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darauf haben wir gewartet: Die Norm EN 62684:2010 “Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfähigen Mobiltelefonen”, was soviel bedeutet wie: Ein Netzteil passt demnächst für alle Smartphones. Kurz, in Zukunft lassen sich Smartphone über eine Micro-USB-Schnittstelle laden. Das geht zwar heute schon, im Zweifel mit Adapter, doch in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf haben wir gewartet: Die Norm EN 62684:2010 “Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfä<a href="http://www.dke.de/de/DKE-Arbeit/MitteilungenzurNormungsarbeit/2011/Seiten/EinheitlicheLadeschnittstellef%c3%bcrMobiltelefone.aspx"></a>higen Mobiltelefonen”, was soviel bedeutet wie: Ein Netzteil passt demnächst für alle Smartphones. Kurz, in Zukunft lassen sich Smartphone über eine Micro-USB-Schnittstelle laden. Das geht zwar heute schon, im Zweifel mit Adapter, doch in Zukunft ist das halt normal.</p>
<p>Und damit steigert sich dann die Verweildauer des Stromversorgungsgeräts, das nunmehr nicht mehr entsorgt werden muss, wenn das datenübertragungsfähige Mobiltelefon das Zeitliche segnet oder einfach dem rasanten Innovationszyklus der Smartphones zum Opfer fällt. Da bleibt das Ladegerät dem Elektroschrott erspart: Wegwerfen gilt nicht.</p>
<p>Ohne Norm könnte halt jeder machen, was er will. Das dies gerade bei Ladegeräten gang und gäbe ist, weiß, wessen persönliches Arsenal von Netzadaptern sich auf Reisen schon einmal als unvollständig erwies. Ob es allerdings eine Norm braucht, wo auf Seiten der Hersteller ein wenig Kundenfreundlichkeit gepaart mit technischem Sachverstand genügte, bleibt offen. Da es aber auch Ausnahmen von der Norm geben darf, kann es statt einer Mikro-USB-Buchse auch ein Adapter sein, der das genormte Netzteil mit dem Handy verbindet. Und wehe, der Adapter ist nicht im Gepäck. Das ist so wirklich neu beileibe nicht.</p>
<p>Nun warten wir gespannt, was die deutsche Fassung der Norm EN 62684:2010, die Mitte des Jahres kommen soll, Neues bringt.</p>
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		<title>TomTom verleiht sich Urkunde für HD Traffic der fiktiven Freien Universität des TÜV Süd</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nomen est Omen. Das scheint sich auch TomTom gedacht zu haben, als sie die Presse darauf aufmerksam machen wollten, dass der TÜV Süd den Verkehrsinformationsdienst HD Traffic getestet und für gut, zumindest für besser als den Mitbewerb befunden habe. Das soll dann auch das fiktive Zeugnis belegen, das allerdings auf den ersten Blick wie eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nomen est Omen. Das scheint sich auch TomTom  gedacht zu haben, als sie die Presse darauf aufmerksam machen wollten, dass der TÜV Süd den Verkehrsinformationsdienst HD Traffic getestet und für gut, zumindest für besser als den Mitbewerb befunden habe. Das soll dann auch das fiktive Zeugnis belegen, das allerdings auf den ersten Blick wie eine Urkunde erscheint. Nur wer genauer hinschaut sieht, dass es sich bei der Beilage wohl eher um einen Marketingscherz als um eine ernstgemeinte Information und schon gar nicht um eine Kopie einer Prüfungsbescheinigung handelt.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle13.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Tatsächlich gibt es weder eine Freie Universität des TÜV Süd, die das Dokument ausgestellt haben könnte, noch einen Fachbereich Verkehrswissenschaften, und schon gar nicht einen Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Wer seinen Namen in genauen Augenschein nimmt, vermutet dann rasch, dass es sich um ein Gag-Papier handeln soll: Hans Dieter Traffic.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle23.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Dieser Name, kurz H.D. Traffic wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein. Doch für eine Parodie ist dies ein zu geringes Indiz, auch Angesichts der Tatsache , dass der getestete Dienst auf dem Zeugnis durchgängig mit &#8220;sehr gut&#8221; benotet wird. Tatsächlich liegt das vom TÜV Süd ermittelte Testergebnis für HD Traffic in Sachen Qualität und Genauigkeit bei gerade einmal 61 Prozent.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle33.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Dass TomTom meint, damit schon der Note Eins würdig zu sein, mag etwas über die Firmenphilosophie aussagen, die offensichtlich mit dem Erreichten mehr als zufrieden ist. Als Bewertung des TÜV SÜD erscheint es übertrieben und wurde auch nicht von den Verantwortlichen unterschrieben. Als Dokument aber ist aber das hochwertige Papier mehr wert, als die auf ihm verbreitete Information, bar jeden Gehalts. Ein Diplom – wie es großspurig genannt wird – ist es auf jeden Fall nur, soweit H.D. Traffic unterschriftsberechtigt ist. Stau, schau wo, und trau, schau wem. Und so gesehen ist es auf jeden Fall ein kleiner Test, wie aufmerksam die Medienvertreter sind. So heißt denn die Moral von der Geschicht&#8217;: Augen auf, nicht nur im Straßenverkehr.</p>
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		<title>Berg-Fest bei Microsoft: Haupter erklimmt den deutschen Gipfel der Microsoft GmbH, Berg steigt auf bei der Microsoft Corp. in Amerika</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 14:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ralph Haupter löst am 1. Mai 2010 bei Microsoft Achim Berg als Vorsitzender der Geschäftsführung ab. Somit erhält die Microsoft GmbH einen Mann aus den eigenen Reihen als Geschäftsführer. Dieser Karrieresprung im eigenen Haus – Haupter ist zur Zeit Chief Operating Officer (COO) und gehört seit drei Jahren der Geschäftsleitung an – war in den 27 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre class="mceTemp"><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Ralph_Haupter1.jpg"><img title="Ralph Haupter (Pressefoto Microsoft GmbH)" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Ralph_Haupter1-212x300.jpg" alt="Ralph Haupter, der designierte Chef von Microsoft Deutschland" width="212" height="300" /></a></pre>
<p>Ralph Haupter löst am 1. Mai 2010 bei Microsoft Achim Berg als Vorsitzender der Geschäftsführung ab. Somit erhält die Microsoft GmbH einen Mann aus den eigenen Reihen als Geschäftsführer. Dieser Karrieresprung im eigenen Haus – Haupter ist zur Zeit Chief Operating Officer (COO) und gehört seit drei Jahren der Geschäftsleitung an – war in den 27 Jahren der Microsoft GmbH – mit Ausnahme von Jochen Haink und Kurt Siebold  – nicht üblich. Diese Entscheidung, an der Berg durchaus beteiligt sein dürfte, weist daraufhin, dass der führungsstarke und erfahrene Ralph Haupter für Kontinuität steht. Hierfür spricht auch, dass Haupter als Architekt des auf Deutschland zugeschnittenen Investitionsprogramms EnerGY gilt, das Achim Berg bei Microsoft durchsetzte.</p>
<p>Achim Berg ist erst der zweite Vorsitzende der Geschäftsführung, der den Sprung von der deutschen Microsoft GmbH in die amerikanische Konzernzentrale schafft. Dies war zuvor nur Joachim Kempin, dem Gründungsgeschäftsführer von Microsoft Deutschland beschieden, der 1987 als Vize Präsident nach Redmond ging.</p>
<pre class="mceTemp"><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Achim_Berg1.jpg"><img title="Achim Berg (Pressefoto Microsoft Deutschland)" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Achim_Berg1-212x300.jpg" alt="Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland und Vice President International, Microsoft Deutschland GmbH" width="212" height="300" /></a></pre>
<p>Dass der Wechsel von Achim Berg nun so rasch vollzogen werden soll, lässt darauf schließen, dass Microsoft in Amerika hohen Handlungsbedarf sieht. Daher darf angenommen werden, dass Berg in der Microsoft-Division  Entertainment &amp; Devices unterkommt, bei der unter anderem Windows Phone und das gesamten mobile Kommunikationsgeschäft angesiedelt sind, die aber auch das Fernseh-, Video-und Musik-Geschäft mit Mediaroom und Zune umfasst.</p>
<p>Wer Bergs berufliche Herkunft und seine Vorlieben für elektronische Unterhaltungsmedien kennt, weiß, dass er in diesem Spektrum nicht nur hervorragend aufgehoben ist, sondern auch seine Erfahrungen zum Tragen bringen kann. Hierzu wird er wahrscheinlich unter Präsident Robert J. Bach als Vize Präsident Gelegenheit haben. Wie sein Titel und seine Stelle bei Microsoft konkret benannt sein werden, will der Konzern am kommenden Dienstag eröffnen. Dass Microsoft bereits am Montag zu einer Presseveranstaltung geladen hat, auf der gemeinhin eine Ankündigung in Sachen Pink – Microsofts Einsteigerhandys mit dem Fokus auf soziale Netzwerke – erwartet wird, mag Zufall sein. Auf jeden Fall dürfte Achim Berg als ehemaligem T-Com-Manager der Sidekick-Nachfolger bekannt vorkommen.</p>
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		<title>Windows 7 Family Pack: Microsofts Familienzusammenführung im Dreierpack kommt in limitierter Auflage</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Windows in der Familienpackung: Papa, Mama und die Kinder, jeder bekommt einen Happen vom Windows 7 Family Pack. Ist das Päckchen Euro erst einmal installiert, lassen sich die Rechner prächtig im Heimnetzwerk verbinden. Voraussetzung: Die Hardware eignet sich für Windows 7 und den Netzverbund. Also raus mit dem alten Schrott aus dem Kinderzimmer und rein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Windows in der Familienpackung: Papa, Mama und die Kinder, jeder bekommt einen Happen vom <a title="Windows 7 Family Pack" href="http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2009/08/24/update-on-windows-7-in-europe.aspx" target="_blank">Windows 7 Family Pack</a>. Ist das Päckchen Euro erst einmal installiert, lassen sich die Rechner prächtig im Heimnetzwerk verbinden. Voraussetzung: Die Hardware eignet sich für Windows 7 und den Netzverbund. Also raus mit dem alten Schrott aus dem Kinderzimmer und rein mit einem Neu-PC. Der allerdings hat &#8211; darauf lässt sich wetten  - Windows 7 schon vorinstalliert und braucht Microsofts Familienförderung nicht mehr. Aber was soll&#8217;s: Vielleicht rangieren ja Onkel oder Tante noch einen brauchbaren Rechner für die lieben Kleinen aus. Oder wir leben in Hausgemeinschaft mit einem Silver Surfer, den wir so endlich einmal ins digitalisierte Familienleben einbinden. Es wird sich schon was finden, ums Windows-7-Heimnetz zu optimieren. Dann lassen sich Dokumente und Medien rasch untereinander tauschen und gemeinsam nutzen. Und endlich können die Eltern vom eigenen PC bestimmen, welche Musik im Kinderzimmer läuft. Und Mama sieht, welche Bilder auf Vaters Platte lagern.</p>
<p>Kosten soll die Dreierbande für die Windows-7-Familie 149,99 Euro und verfügbar soll es ab dem 22. Oktober sein. Aber Achtung: Es handelt sich wieder einmal um ein limitiertes Angebot, was immer das heißen soll. Micrsoft kommuniziert nämlich nicht, wie hoch die verfügbare Stückzahl ist. Wir erinnern uns: Das Vorverkaufssonderangebot von Windows 7 war minutenschnell ausverkauft. Es kann also durchaus sein, dass Microsofts Familienförderung sich als Strohfeuer entpuppt. Dann werkelt daheim doch wieder jeder für sich allein, denn die vereinfachte Vernetzung von Windows 7 funktioniert nur, wenn alle mitziehen, selbstverständlich mit dem gleichen Betriebssystem.</p>
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		<title>Neue Canon Powershot G11: Weniger aber größere Pixel für bessere Bildqualität – höhere Lichtempfindlichkeit und weniger Rauschen als Powershot G10</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum habe ich mich entschlossen, mir eine Canon Powershot G10 zuzulegen, kündigt heute Canon punktgenau das Nachfolgemodell Powershot G11 an. Nun fällt die Entscheidung schwer, da die meisten Daten sich gleichen: Warten auf den Markteinstiegspreis von 589 Euro im goldenen Oktober oder günstig beim alten Model zuschlagen. Die technische Differenz ist ein doppeltes Rauschreduzierungsverfahren, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/081909_1728_CanonPowers1.png" alt="" align="left" />Kaum habe ich mich entschlossen, mir eine Canon Powershot G10 zuzulegen, kündigt heute Canon punktgenau das Nachfolgemodell <a title="Presseinformation Canon Powershot G11" href="http://www.canon.de/About_Us/Press_Centre/Press_Releases/Consumer_News/Cameras_Accessories/PowerShot_G11_Technical_Release.asp" target="_blank">Powershot G11</a> an. Nun fällt die Entscheidung schwer, da die meisten Daten sich gleichen: Warten auf den Markteinstiegspreis von 589 Euro im goldenen Oktober oder günstig beim alten Model zuschlagen. Die technische Differenz ist ein doppeltes Rauschreduzierungsverfahren, das seine Kraft aus größeren Pixeln schöpfen soll. Der CCD-Bildsensor behält allerdings weiterhin die Größe von 1/1,7 Zoll, die er auch schon bei der Powershot G10 hat. Im Endeffekt reduziert dies die Pixelzahl von vordem 14,7 Megapixel auf neuerdings 10 Megapixel. Meines Erachtens ein sinnvoller Schritt, wenn er sich denn in gesteigerter Bildqualität niederschlägt und – wie angekündigt – bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Fotos sorgt. Dass über die Güte der Darstellung kein Pixelwahl, sondern ein abgestimmtes Gesamtkonzept entscheidet, hat sich ja inzwischen herumgesprochen.</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/081909_1728_CanonPowers2.png" alt="" align="left" />Ansonsten reizt mich noch das neue, dreh- und schwenkbare Display, das mit einer Diagolalen von 2,8 Zoll (7,1 cm) etwas kleiner als das starre 3-Zoll-LCD der G10 ausfällt, aber wieder mit 461.000 Bildpunkten aufwartet. Auf den integrierten HDMI-Anschluss könnte ich allerdings problemlos verzichten.</p>
<p>Ansonsten scheint beinahe alles beim Alten und Bewährten: 5-fach Zoom von 28 – 140 mm (in Entsprechung zum Kleinbildfilm), Lichtstärke zwischen 1:2,8-4,5, optischer Bildstabilisator und Autofokus. Wichtig für mich ist vor allem, das die G11 weiterhin über einen optischen Sucher verfügt. Was die Fotoeffekte betrifft, vergleiche ich nicht viel, da ich die meist nicht nutze. Und was die weiteren Unterschiede im Detail betrifft, so lassen sie sich ebenso wie die gesteigerte Bildqualität erst vergleichen, wenn die Kamera auf dem Markt ist. Das heißt dann also doch warten. Einfach um mal zu sehen, ob der Schritt, die Pixelzahl zu reduzieren und so die Empfindlichkeit auf ISO 3.200 zu erhöhen und das Bildrauschen zu vermindern, sich in der Güte der Aufnahmen niederschlägt. Dann wäre weniger tatsächlich mehr und Canons Powershot G11 die Kamera meiner Wahl.</p>
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		<title>Microsofts Spagat: Kommt Windows 7 mit oder ohne Internet Explorer? Microsoft braucht Handlungssicherheit für sein wichtigstes Produkt</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Betriebssystem ohne Browser, das war der letzte Stand der Dinge in Windows 7, jedenfalls soweit es Europa betrifft. Der Internet Explorer sollte bei Windows 7 fehlen. Mit diesem Schritt wollte Microsoft in vorauseilendem Gehorsam die Anforderungen des laufenden Kartellverfahrens der EU-Kommision erfüllen. Doch diese Entscheidung trifft bei der EU-Kommission nicht auf reine Gegenliebe. Verständlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Betriebssystem ohne Browser, das war der letzte Stand der Dinge in Windows 7, jedenfalls soweit es Europa betrifft. <a href="http://www.qwertz.de/windows-ohne-browser-da-konnt-ihr-lange-suchen-europa-bekommt-windows-7-ohne-internet-explorer/">Der Internet Explorer sollte bei Windows 7 fehlen</a>. Mit diesem Schritt wollte Microsoft in vorauseilendem Gehorsam die Anforderungen des laufenden Kartellverfahrens der EU-Kommision erfüllen. Doch diese Entscheidung trifft bei der <a title="Antitrust: Commission statement on Microsoft Internet Explorer announcement" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/09/272&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">EU-Kommission nicht auf reine Gegenliebe</a>. Verständlich. Statt dem Anwender ein funktionierendes System zu bieten – und hierzu gehört heute auch der Zugang zum Internet – sollte der Anwender erst einmal nachinstallieren. Leichter gesagt, als getan: Denn da der Browser im System fehlt, lassen sich Alternativen ja nicht online beziehen. Also muss ein Datenträger vorliegen, auf dem Firefox, Opera, Chrome, Safari, irgendein anderer Browser oder sogar der Internet Explorer zur Nachinstallation bereitstehen. Das ist nicht anwenderfreundlich, sondern eine Farce.</p>
<p>Lieber sähe es die EU-Kommision, wenn der Anwender direkt bei der Installation die Wahl zwischen verschiedenen Browsern hätte. Die preferrierte Lösung: Microsoft soll auch die Produkte des Mitbewerbs distribuieren. Mag das auch für den Nutzer attraktiv sein, so erscheint es geschäftspolitisch einigermaßen absurd. Immerhin geht es für Microsofts Internet Explorer – <a href="http://www.blogcopy.de/es-rauscht-im-browser-wald-medien-nzz-online">einst mit über 90 Prozent Marktführer</a> – längst darum, beim Rennen um Marktanteile im Browser-Markt keinen Boden zu verlieren.</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/072709_0911_MicrosoftsS1.png" alt="" align="left" />Wer würde sich gerne zum Steigbügelhalter der Konkurrenz machen. Aber manchmal geht es anscheinend nicht anders, wenn man selbst aufs Pferd und ins Rennen kommen will. Daher versucht <a title="Microsoft Proposal to European Commission" href="http://www.microsoft.com/presspass/press/2009/jul09/07-24statement.mspx" target="_blank">Microsoft es mit einem neuen Vorschlag</a>: Der Internet Explorer selbst bietet aber dem Anwender direkt eine Auswahl verschiedener Alternativen an, mit denen der Anwender ihn ersetzen kann. In den <a title="Georg Binder: EU &amp; Microsoft: Browserfrage geklärt?" href="http://www.windowsblog.at/post/2009/07/25/EU-Microsoft-Browserfrage-geklart.aspx" target="_blank">Auswahlbildschirm </a>(Ballot Screen genannt) sollen maximal 10 Anwendungen aufgenommen werden, die in Europa mindestens 0,5 Prozent Marktanteil haben. Das bietet zumindest auf dem Papier eine Chance auch für kleinere Mitbewerber (nicht aber für Nischenprodukte) in die engere Auswahl zu kommen. Bezogen werden die ausgesuchten Browser dann von den Webseiten der Hersteller. Zusätzlich kann der Internet Explorer auch deaktiviert werden. In diesem Fall will Microsoft auch darauf verzichten, den Internet Explorer über Windows Updates anzubieten und ihn im System mit Installationslinks zu bewerben.</p>
<p>So weit, so gut. Doch Microsofts Angebot geht weiter: Der Auswahlbildschirm ist nämlich nicht auf Windows 7 beschränkt, sondern soll über Windows Update auch bei Windows XP und Vista angezeigt werden. Das Entegenkommen von Microsoft hat allerdings seinen Preis. Die EU soll auf die angedrohten Bussgelder und Strafen verzichten. Rund 2 Milliarden Euro –  so viel ist Microsoft offensichtlich der Internet Explorer in Europa doch nicht wert. Offen bleibt aber die Frage, was sich die EU den Spaß kosten lassen will und ob ihnen. Somit ist noch keine Entscheidung getroffen.</p>
<p>Die termingerechte Markteinführung von Windows 7 am 22. Oktober aber ist für das Unternehmen wichtig. Die <a href="http://www.blogcopy.de/software-microsoft-muss-auf-windows-7-hoffen">Quartalszahlen</a> sprechen für sich. Daher wird die momentan avisierte finale Konfiguration <span style="text-decoration: line-through;">k</span>einen Internet Explorer enthalten.</p>
<p>[Update im Gedicht:<br />
Microsoft hat umvisiert<br />
und Windows wieder umfrisiert,<br />
wie vorher<br />
mit Explorer]</p>
<p>Die finale englische Version wird für <a title="Daniel Melanchton: Windows 7 RTM" href="http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2009/07/23/windows-7-rtm.aspx" target="_blank">Hard- und Software-Hersteller mit Connect-Zugang und Abonnenten von Microsofts MSDN und Technet ab 6. Oktober </a>bereitstehen, andere Sprachen gibt es erst ab 1. Oktober.</p>
<p>Ziemlich sicher ist es, dass es sich bei europäischen Endprodukten von Windows 7 um Versionen <span style="text-decoration: line-through;">ohne</span> [Update: mit] Internet Explorer handeln wird. Was die Windows-7-Versionen, die vorinstalliert auf Rechnern ausgeliefert werden, soll die Variante mit dem Browser-Auswahlbildschirm in Angriff genommen werden, sobald die EU-Kommission dem Vorschlag zustimmt. [Update: Dann soll der Ballot Screen über Windows Update online auf alle Windows 7 Rechner übertragen werden und der Kunde hat die Wahl, aber nur wenn das Online-Update aktiviert ist. Dann allerdings etwas später auch auf XP und Vista.] <span style="text-decoration: line-through;">Anders sieht es bei den Produkten für Endverbraucher aus. Die werden wohl erst einmal ohne Internet Explorer und integrierte Wahlmöglichkeit auf den Markt kommen. Eine Änderung greift hier wohl erst, wenn nach der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde die Produkte mit dem großen E für Europäisch (beispielsweise Windows 7 Home Premium E) ausverkauft sind.</span> Danach könnte Microsoft dann auch in Europa wieder zur gewohnten Upgrade-Politik zurückkehren, bei der sich die neue Version über den Vorgänger überinstallieren lässt. Dies würde die angekündigte Prozedur, bei der nur die komplette Neuinstallation möglich ist, ersparen. Andererseits bräuchte Microsoft keine Vollversionen mehr zum Upgrade-Preis verkaufen.</p>
<p>Das wäre sicherlich ein Bonus fürs Unternehmen. Der Malus aber bleibt, dass das weltgrößte Softwarehaus offensichtlich willens ist, seine Geschäftspolitik beeinflussen zu lassen, ohne dass eine rechtskräftige Entscheidung seitens der EU vorliegt. Das kann als Zeichen der Schwäche oder des guten Willen gewertet werden.  Lässt sich Microsoft durch Einsparungen in Milliardenhöhe den Schneid abkaufen oder sucht es schlicht den besten Weg zum Verbraucher.  Ob &#8220;Hü&#8221; oder &#8220;Hott&#8221;: Zu solchen Zugeständnissen war Microsoft früher nicht bereit. Für die Konsumenten aber hat die Gesprächsbereitschaft ihr Gutes. Und sie zeigt , dass all jene aufs falsche Pferd gesetzt haben, die Microsoft auf dem Weg zur Weltherrschaft wähnten. Die Märkte sind eben volatil. Diese Panik war überflüssig.</p>
<p>[Update]</p>
<p>Die Entscheidung ist getroffen: Microsoft bringt Windows 7 in Europa genau so wie für die anderen User dieser Welt mit Internet Explorer 8. Wenn die EU-Kommission ihr Ja-Wort gibt zum Ballot Screen, macht Microsoft in Zukunft Reklame für die Konkurrenz, schweren Herzens. Wenn nicht, dann gibt&#8217;s bald eine neue Runde bei der heiteren Versionensuche. Kommt dann vielleicht doch noch Windows 7 E, äh?</p>
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		<title>Technik und Motor ab sofort wieder am Dienstag: Nach Leserprotesten holt die F.A.Z. TuM auf den bewährten Stammplatz zurück</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 13:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Leser hat gesprochen: Während rundum Printmedien die Stirn in Sorgenfalten legen, über Leserschwund klagen und die Alternative in kostenlosen Internetdiensten suchen, hat die Redaktion von &#8220;Technik und Motor&#8221; (TuM) Erfreuliches zu vermelden. Nachdem das F.A.Z.-Ressort mit seinem Buch zu Jahresbeginn vom angestammten Dienstag auf den Samstag wechselte und hier die Wochenendausgabe der Frankfurter Allgemeinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Leser hat gesprochen: Während rundum Printmedien die Stirn in Sorgenfalten legen, über Leserschwund klagen und die Alternative in kostenlosen Internetdiensten suchen, hat die Redaktion von &#8220;Technik und Motor&#8221; (TuM) Erfreuliches zu vermelden. Nachdem das F.A.Z.-Ressort mit seinem Buch zu Jahresbeginn vom angestammten Dienstag auf den Samstag wechselte und hier die Wochenendausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereicherte, kehrt TuM nun zurück auf seinen beliebten Stammplatz. Der Grund: Die Leser revoltierten.</p>
<p>Offensichtlich war der Druck der Stammleser so stark und ihre Zahl so groß, dass die Entscheidung ein halbes Jahr nach der Umstellung revidiert werden musste. Diese Einsicht der F.A.Z. ist nicht nur ein Resultat größter Lesertreue, sondern der massive Widerspruch zeigt auch, wie <img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/071909_1317_TechnikundM13.png" alt="" align="left" />stark das gedruckte Wort noch immer Zuspruch findet. Wer TuM liest, will es am Dienstag in den Händen haben. Dass viele der <a href="http://www.faz.net/s/Rub1F4BBFAC4C2F4FE695D0BC0790B9957F/Tpl~Ecommon~Sressort.html" target="_blank">TuM-Artikel im Internet</a> zusätzlich auf den Seiten von <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html" target="_blank">faz.net</a> zu finden sind, ist zwar ein zusätzlicher und gern genutzter Service, ersetzt aber offensichtlich nicht das Papier. Wie anders könnte der lautstarke Leserprotest verstanden werden. Und so konstatiert Wolfgang Peters, der Chef des TuM-Ressorts, mit berechtigtem Stolz, dass ab 21. Juli Technik und Motor wieder an alter Stelle mit neusten Informationen in bewährter Qualität zu finden sein wird:</p>
<p><em>Weil niemand eine Zeitung gegen den Willen der Leser machen (und vor allem verkaufen) kann, wirft die Redaktion von TuM ihre Ideenmaschine an, konzipiert, schreibt und redigiert für den nächsten und dann für alle kommenden Dienstage und freut sich auf und für die Leser.</em><em><span style="font-family: Verdana; color: #464646; font-size: xx-small;"><span> </span></span>Sie verbeugt sich damit vor ihnen und bedankt sich. Denn ihre Hartnäckigkeit hat ja gute Gründe. Sie finden diese von jetzt an wieder an jedem Dienstag. In Ihrem &#8220;Technik und Motor&#8221;.<br />
(Quelle: &#8220;Wieder dienstags&#8221; von Wolfgang Peters am 18.07.09 in Technik und Motor)<br />
</em></p>
<p>Wir freuen uns mit ihm, zeigt das Leservotum doch, wie wichtig Zeitungen heute noch sind, vorausgesetzt sie werden inhaltlich richtig positioniert und bieten die perfekte Mischung aus Information, Hintergründen und Meinung. Die Leserschaft aber ist keine schweigende Masse, sondern es handelt sich um Rezipienten, die Ihre Meinung deutlich kundtun, ob per Brief, Telefon, Fax oder auch E-Mail. Die Frankfurter Allgemeine hat die Chance genutzt und bewiesen, dass sie hört, was ihre Leser zu sagen hat. Und das ist wirklich eine gute Nachricht.</p>
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		<title>TechCrunch veröffentlicht geheime Twitter-Dokumente: Vor der Publikation vertraulichen Materials wirft sich Arrington in Pose</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Grenze zwischen Information  und Verrat ist fließend. Das beweist momentan TechCrunch, eines der wichtigsten und bekanntesten Technik-Blogs. Ein Hacker hat TechCrunch nach eigener Aussage 310 Dokumente zugesandt, deren Inhalte nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Teilweise scheint es sich hierbei um strategisches Material von Twitter zu handeln, teilweise um privates Material von Mitarbeiter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grenze zwischen Information  und Verrat ist fließend. Das beweist momentan <a href="http://www.techcrunch.com" target="_blank">TechCrunch</a>, eines der wichtigsten und bekanntesten Technik-Blogs. Ein Hacker hat TechCrunch nach eigener Aussage 310 Dokumente zugesandt, deren Inhalte nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Teilweise scheint es sich hierbei um strategisches Material von Twitter zu handeln, teilweise um privates Material von Mitarbeiter und sicherlich teilweise um höchst uninteressantes Material, dessen Veröffentlichung nur langweilen würde. So will dann TechCrunch-Gründer Michael Arrington zusammen mit seiner Mannschaft eine Auswahl treffen und das Material publizieren. Das ist eine redaktionelle Entscheidung, deren Wert sich nur im Nachhinein ermessen lässt. Ob der Vertraulichkeitsbruch, den der Informant begangen hat, die Information der Öffentlichkeit lohnt, werden wir anhand des Materials beurteilen.</p>
<p>Was uns aber stutzig macht, ist der <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/14/in-our-inbox-hundreds-of-confidential-twitter-documents/" target="_blank">Hype</a>, den TechCrunch im Vorfeld initiierte. Anstatt dass die Herren und Damen ihre Verantwortung enst nehmen und selbst eine Entscheidung treffen, so wie es in jeder normalen Redaktion an der Tagesordnung ist, machten sie ein Riesenbohei: Sie fragten ihre Leser nach Ihrer Meinung, ohne allerdings eine einzige relevante Entscheidungsgrundlage mitzuliefern. Und flugs entspann sich eine unfundierte Diskussion über Ethik und Geheimnisverrat, Persönlichkeitsrechte und Informationsbedürfnis. Wohlgemerkt: Keiner der Diskutanten konnte beurteilen, was da angeblich ins TechCrunch-Postfach gelegt worden war.</p>
<p>Trotz aller Lücken im Nachrichtenapparat war sich die Mehrzahl der Leser einig, dass die Beschaffungskriminalität, die das Twitter-Material TechCrunch zuspielte, nicht noch durch Publikation belohnt oder verstärkt werden solle. Das wundert ein wenig, machen doch einerseits Enthüllungen einen Großteil der Attraktivität der Internet-Information aus, und war doch andererseits gar nicht bekannt, ob lesenswerte Offenbarungen im Konvolut enthalten sind. So hat Michael Arrington durchaus recht, wenn er betont, dass es zu TechCrunchs täglichem Geschäft zählt, vertrauliches Material öffentlich zugänglich zu machen.</p>
<p>Basierend auf dieser simplen Erkenntnis und als Resultat der einfachen Tatsache, dass außer der Redaktion und dem Hacker keiner die Inhalte des Infopakets kennt, hat Arringtons Redaktion dann entschieden: Entgegen der <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/15/our-reaction-to-your-reactions-on-the-twitter-confidential-documents-post/">Mehrheitsmeinung</a> ihrer Leser werden sie Ausschnitte aus dem Twitter-Kram veröffentlichen. Ob sich&#8217;s lohnt, daran lässt schon <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/15/final-tweet-the-twitter-reality-tv-show-pitch/" target="_blank">die erste Enthüllung</a> zweifeln: Sie geht um Twitters TV-Show, ein Projekt, das schon im Mai an die Öffentlichkeit drang. Abgesehen davon, dass sich in den letzten drei Monaten kein Neuigkeitswert ergeben hat, langweilt das entlarvte Konzept eher. Wenn die restlichen Enthüllungen den gleichen Wert haben, legen wir lieber die Decke des Schweigens drüber. Dafür lohnt sich kein Enthüllungsjournalismus.</p>
<p>Vor allem aber lohnt sich keine große Welle im Vorlauf, wenn alles dahinter verplätschert. Unnötig war vor allem der große TechCrunch-Anlauf zur Disclosure-Aktion: Redaktionell gesehen ist es ein Offenbarungseid, die Leser über etwas entscheiden zu lassen, was keiner kennt, sich dann aber in keiner Weise ums Votum zu kümmern. Wer hat da eigentlich das Sagen? Ober handelt es sich eher um eine eher unwürdige Marketingaktion, die schon die einzige wichtige Enthüllung enthält: Es gibt ein Loch im Informationsmanagement von Twitter. Wenn dem so ist, folgt nun nur noch Belangloses. Wen dem nicht so ist, verstehen wir nicht, warum sich TechCrunch zunächst so ziehrt. Professioneller wäre es gewesen, erst einmal das Material zu sichten, dann eine Entscheidung zu treffen und danach mit Fakten an die Öffentlichkeit zu gehen.</p>
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		<title>Free von Chris Anderson ist als Lektüre umsonst: Das Buch Free lässt sich im Internet kostenlos lesen, transatlantisch aber nur mit Gratis-Trick</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 10:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Klau mich&#8221; hieß das Buch, und sein Titel war ein Dilemma. Es stand im Regal unserer Düsseldorfer Lieblingsbuchhandlung Niepel, und das hinderte uns daran, einfach ins Regal zu greifen. Andererseits lag es uns fern, der eindeutigen Aufforderung zu widersprechen und brav an der Kasse für das Machwerk von Rainer Langhans und Fritz Teufel zu zahlen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/Klau-mich-Foto-von-Helmut-Mews.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-459" title="Klau mich Foto von Helmut Mews" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/Klau-mich-Foto-von-Helmut-Mews.jpg" alt="Klau mich Foto von Helmut Mews" width="119" height="144" /></a>&#8220;Klau mich&#8221; hieß das Buch, und sein Titel war ein Dilemma. Es stand im Regal unserer Düsseldorfer Lieblingsbuchhandlung Niepel, und das hinderte uns daran, einfach ins Regal zu greifen. Andererseits lag es uns fern, der eindeutigen Aufforderung zu widersprechen und brav an der Kasse für das Machwerk von Rainer Langhans und Fritz Teufel zu zahlen. Das schien uns doch zu bürgerlich. Und so blieb das Paperback, wo es war, wobei wir heute nicht einmal mehr wissen, ob es die 68er Originalausgabe der Edition Voltaire war (die noch eine pornografische Beilage enthielt) oder einer der Nachdrucke von Rixdorfer oder Trikont. Egal. Es hat uns nie gefehlt, war somit tatsächlich umsonst.</p>
<p>Mit &#8220;Free&#8221; hat nun hat Cris Anderson, der Wired-Chefredateur der Printausgabe, ein Buch veröffentlicht, das sich genau diesem Thema – der Gratiskultur – widmet. Seine These auf den provokativen Punkt gebracht: Produkte, die digital verfügbar sind, werden kostenfrei sein. Wie sich dennoch damit Geld verdienen lässt, erläutert er in seinem Buch, das im Buchhandel zu kaufen oder im Internet kostenlos bei <a href="http://www.scribd.com/doc/17135767/FREE-full-book-by-Chris-Anderson">Scribd</a> als Leseexemplar bereitsteht.</p>
<p><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/FreeBook1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-462" title="Free von Chris Anderson" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/FreeBook1.jpg" alt="FreeBook" width="145" height="167" /></a>Dieses generöse, gleichwohl konsequente Angebot gilt allerdings nur für Amerikaner. Wer von außerhalb, beispielsweise aus Deutschland auf den Gratislesestoff zugreift, stößt an die nationalen Grenzen des Internets: &#8220;Sorry, this content is geographically restricted&#8221; heißt es ebenso lapidar wie anachronistisch. Wie albern, die Zukunft der Web-Economy im radikalen Verzicht auf bezahlte Inhalte zu sehen, dann aber auf Grenzkontrollen zu setzen. Das ist so gestrig, dass der Rest des Buches als Atitüde erscheint.</p>
<p>Na klar, wer seine Rechte international vermarkten möchte, nimmt Rücksicht auf die Interessen der Lizenznehmer. Da wäre nichts gegen zu sagen, wenn Chris Anderson nicht ausgerechnet ein Buch dagegen schreiben würde. So führt er sein Werk als Geblubber ad absurdum, auch wenn die eine oder andere Prognose sicherlich eintritt und manches, von dem, was er preist schon längst eingepreist wurde ins Internetgeschäft. Was nach Abzug seiner mißlungenen Marketingaktion und den Gemeinplätzen des Werkes bleibt, wird in seiner Bedeutung und Wirkung kaum über &#8220;Klau mich&#8221; hinausgehen.</p>
<p>Wer aber trotz allem einen Blick hinter dem transatlantischen Vorhang aufs Werk werfen möchte, der kann die Free-Barriere überschreiten, indem er die Scribd-Verbindung über einen amerikanischen Proxyserver aufnimmt.</p>
<p>Die Umleitung über den Proxy braucht allerdings ihre Zeit. Wenn nach einigen Minuten das Buch komplett geladen ist, lässt es sich dann im Flash-Fenster durchblättern. Drucken und speichern lässt sich Free jedoch nicht, aber Lesen. Allein: Über 250 Seiten am Bildschirm sind ermüdend. Das ist auch für die amerikanische Klientel nicht anders. Wer sich trotz aller Hemmnisse durch das Regionalwerk kämpft, dem schwappt neben einigen neuen Überlegungen viel bereits Bekanntes entgegen. Den Stein der Weisen wirft Anderson zumindest nicht in die Wellen des Webs.</p>
<p>Wie wenig neu viele von Andersons Gedanken sind, klärt rasch und ohne Umstände ein alter Artikel von Wolf Lotter, der bereits im Jahr 2000 in Brandeins erschien (Heft 10/2000): <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=900&amp;umenuid=1&amp;wh=wiseman&amp;MenuID=130&amp;MagID=30&amp;sid=su62225231806727349">Eine Frage des Preises</a>. Damals hat mancher noch etwas anderes gemacht und gelacht. Und das ist recht und billig.</p>
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		<title>Google kündigt Betriebssystem für kleine PCs an: Chrome OS soll im zweiten Halbjahr 2010 auf den Markt kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 17:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Googles Webbrowser Chrome war nur der Anfang. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres will Google mit Chrome OS ein komplettes Betriebssystem auf den Markt bringen, das zunächst vor allem auf die schmalbrüstigen Netbooks ausgerichtet sein soll. Und das macht Sinn: Netbooks sind schon heute vor allem für jene Anwender interessant, die auch unterwegs die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Googles Webbrowser <a href="http://www.google.com/chrome/index.html?hl=de&amp;brand=CHMI&amp;utm_source=de-et&amp;utm_medium=et&amp;utm_campaign=de">Chrome</a> war nur der Anfang. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres will Google mit Chrome OS ein komplettes Betriebssystem auf den Markt bringen, das zunächst vor allem auf die schmalbrüstigen Netbooks ausgerichtet sein soll. Und das macht Sinn: Netbooks sind schon heute vor allem für jene Anwender interessant, die auch unterwegs die Funktionalität eines PCs mit permanentem Online-Zugriff verbinden möchten. Es scheint nur konsequent, sie mit einem Betriebssystem auszurüsten, das sie zu einem Fenster ins Internet macht.</p>
<p>Passende Anwendungen, mit denen die mobilen Kleinrechner laufen, ohne dass sie über die Gebühr belastet werden, hat Google längst für <a href="https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?service=writely&amp;passive=true&amp;continue=http://docs.google.com/%3Fhl%3Dde&amp;hl=de&amp;ltmpl=homepage&amp;nui=1&amp;utm_source=de-more&amp;utm_medium=more&amp;utm_campaign=de">Text und Tabellen</a> im Portfolio. Was die Bildbearbeitung betrifft, so ist Googles <a href="http://picasa.google.de/intl/de/">Picasa</a> ausgesprochen beliebt und erfolgreich. Hinzu kommen die zahlreichen Tools, angefangen bei Google Mail über das Blogger-Programm bis hin zur Navigationshilfe Maps. Was Googles Dienste auszeichnet: Alle Anwendungen lassen sich perfekt vom Netbook aus nutzen, ohne die begrenzten Ressourcen zu belasten. Fehlt nur das passende Betriebssystem, das deutlich weniger Overhead mit sich bringt, als jede Windows-Version.</p>
<p>Chrome OS soll nun also in guter Jahresfrist auf Linux-Basis kommen, wobei Google betont, dass es nicht auf Android – seinem Betriebssystem für Mobiltelefone – aufsetzt, sondern eine Eigenentwicklung ist. Dennoch kommen den Entwicklern sicherlich die Erfahrungen zugute, die sie hier bereits gemacht haben. Eines allerdings darf Google nicht unterschätzen: Es wird nicht leicht, in die durchgängige Marktpräsenz von Windows zu brechen. Weder Android-Telefone, noch der Chrome-Browser und auch nicht die Web-Anwendungen haben dem Marktführer bislang entscheidende Anteile abgekämpft. Allein, was die Internet-Suche betrifft, bleibt Microsoft nach wie vor im Hintertreffen.</p>
<p>Doch die erfolgreiche und marktbeherrschende Tradition Googles als allwissender Informationsdienst, hinterläßt längst Spuren im Image: Bei allen Innovationen hat Google immer wieder mit dem Vorwurf zu kämpfen, sich als Datenkrake zu gerieren. Diese Kritik wird sicherlich auch die Einführung eines netzaffinen Betriebssystems begleiten. Doch eines ist sicher: Mit Googles Chrome OS kommt weitere Dynamik in den Markt. Und das kommt dem Anwender zugute.</p>
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