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	<title>QWERTZ &#187; Raymond Wiseman</title>
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	<description>... was unter die Finger kommt ...</description>
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		<title>Mit dem Handy am Netz: Die Norm EN 62684:2010 regelt die Verbindung von Smartphone und Ladegerät per Micro-USB</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darauf haben wir gewartet: Die Norm EN 62684:2010 “Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfähigen Mobiltelefonen”, was soviel bedeutet wie: Ein Netzteil passt demnächst für alle Smartphones. Kurz, in Zukunft lassen sich Smartphone über eine Micro-USB-Schnittstelle laden. Das geht zwar heute schon, im Zweifel mit Adapter, doch in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf haben wir gewartet: Die Norm EN 62684:2010 “Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfä<a href="http://www.dke.de/de/DKE-Arbeit/MitteilungenzurNormungsarbeit/2011/Seiten/EinheitlicheLadeschnittstellef%c3%bcrMobiltelefone.aspx"></a>higen Mobiltelefonen”, was soviel bedeutet wie: Ein Netzteil passt demnächst für alle Smartphones. Kurz, in Zukunft lassen sich Smartphone über eine Micro-USB-Schnittstelle laden. Das geht zwar heute schon, im Zweifel mit Adapter, doch in Zukunft ist das halt normal.</p>
<p>Und damit steigert sich dann die Verweildauer des Stromversorgungsgeräts, das nunmehr nicht mehr entsorgt werden muss, wenn das datenübertragungsfähige Mobiltelefon das Zeitliche segnet oder einfach dem rasanten Innovationszyklus der Smartphones zum Opfer fällt. Da bleibt das Ladegerät dem Elektroschrott erspart: Wegwerfen gilt nicht.</p>
<p>Ohne Norm könnte halt jeder machen, was er will. Das dies gerade bei Ladegeräten gang und gäbe ist, weiß, wessen persönliches Arsenal von Netzadaptern sich auf Reisen schon einmal als unvollständig erwies. Ob es allerdings eine Norm braucht, wo auf Seiten der Hersteller ein wenig Kundenfreundlichkeit gepaart mit technischem Sachverstand genügte, bleibt offen. Da es aber auch Ausnahmen von der Norm geben darf, kann es statt einer Mikro-USB-Buchse auch ein Adapter sein, der das genormte Netzteil mit dem Handy verbindet. Und wehe, der Adapter ist nicht im Gepäck. Das ist so wirklich neu beileibe nicht.</p>
<p>Nun warten wir gespannt, was die deutsche Fassung der Norm EN 62684:2010, die Mitte des Jahres kommen soll, Neues bringt.</p>
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		<title>TomTom verleiht sich Urkunde für HD Traffic der fiktiven Freien Universität des TÜV Süd</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nomen est Omen. Das scheint sich auch TomTom gedacht zu haben, als sie die Presse darauf aufmerksam machen wollten, dass der TÜV Süd den Verkehrsinformationsdienst HD Traffic getestet und für gut, zumindest für besser als den Mitbewerb befunden habe. Das soll dann auch das fiktive Zeugnis belegen, das allerdings auf den ersten Blick wie eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nomen est Omen. Das scheint sich auch TomTom  gedacht zu haben, als sie die Presse darauf aufmerksam machen wollten, dass der TÜV Süd den Verkehrsinformationsdienst HD Traffic getestet und für gut, zumindest für besser als den Mitbewerb befunden habe. Das soll dann auch das fiktive Zeugnis belegen, das allerdings auf den ersten Blick wie eine Urkunde erscheint. Nur wer genauer hinschaut sieht, dass es sich bei der Beilage wohl eher um einen Marketingscherz als um eine ernstgemeinte Information und schon gar nicht um eine Kopie einer Prüfungsbescheinigung handelt.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle13.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Tatsächlich gibt es weder eine Freie Universität des TÜV Süd, die das Dokument ausgestellt haben könnte, noch einen Fachbereich Verkehrswissenschaften, und schon gar nicht einen Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Wer seinen Namen in genauen Augenschein nimmt, vermutet dann rasch, dass es sich um ein Gag-Papier handeln soll: Hans Dieter Traffic.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle23.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Dieser Name, kurz H.D. Traffic wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein. Doch für eine Parodie ist dies ein zu geringes Indiz, auch Angesichts der Tatsache , dass der getestete Dienst auf dem Zeugnis durchgängig mit &#8220;sehr gut&#8221; benotet wird. Tatsächlich liegt das vom TÜV Süd ermittelte Testergebnis für HD Traffic in Sachen Qualität und Genauigkeit bei gerade einmal 61 Prozent.
</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/08/080910_1010_TomTomverle33.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Dass TomTom meint, damit schon der Note Eins würdig zu sein, mag etwas über die Firmenphilosophie aussagen, die offensichtlich mit dem Erreichten mehr als zufrieden ist. Als Bewertung des TÜV SÜD erscheint es übertrieben und wurde auch nicht von den Verantwortlichen unterschrieben. Als Dokument aber ist aber das hochwertige Papier mehr wert, als die auf ihm verbreitete Information, bar jeden Gehalts. Ein Diplom – wie es großspurig genannt wird – ist es auf jeden Fall nur, soweit H.D. Traffic unterschriftsberechtigt ist. Stau, schau wo, und trau, schau wem. Und so gesehen ist es auf jeden Fall ein kleiner Test, wie aufmerksam die Medienvertreter sind. So heißt denn die Moral von der Geschicht&#8217;: Augen auf, nicht nur im Straßenverkehr.</p>
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		<title>Bodycheck für Couchpotatoes &#8211; Microsoft Kinect bringt Bewegung ins Spiel der Xbox 360</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Woche ist es her, dass Microsoft Kinect in Los Angeles präsentierte. Der Sensor entwickelt als Project Natal soll die Computerbedienung in Zukunft revolutionieren: Das Benutzerinterface ist der Benutzer selbst, der mit Hand und Fuß, Körperbewegungen, Gesichtserkennung und Spracheingabe die Steuerung übernimmt. Allerdings reicht die Technik – so will es Microsoft – bei Ihrer Markteinfühung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche ist es her, dass <a href="http://www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~E89ADF108E09C4B0AAB0EF170E1ADCEE1~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Microsoft Kinect in Los Angeles</a> präsentierte. Der Sensor entwickelt als Project Natal soll die Computerbedienung in Zukunft revolutionieren: Das Benutzerinterface ist der Benutzer selbst, der mit Hand und Fuß, Körperbewegungen, Gesichtserkennung und Spracheingabe die Steuerung übernimmt. Allerdings reicht die Technik – so will es Microsoft – bei Ihrer Markteinfühung nicht über die Xbox 360 hinaus. Und hier wird sie höchstens Spieler vom Sessel reißen.
</p>
<p>So nahe es liegt, das neue Actiondevice der agilsten Benutzergruppe anzudienen, es birgt gleichzeitig die Gefahr der verlorenen Chance. Denn so attraktiv auch das Spielen mit vollem Körpereinsatz ist, weitaus höhere Potenz haben die Bewegungen, wenn es um die Navigation in Medien und Datenräumen geht. Nicht nur, dass eine berührungslose Steuerung uns die Fingerabdrücke auf Touchscreens – abgefangen vom Handy über den PC-Bildschirm bis zum Public Display ersparen würde – es böte durch dreidimensionale Bewegungen auch neue Möglichkeiten, Musik- und Filmwiedergabe zu steuern, Bilder zu vergrößern und zu drehen. Aber auch die Handhabung auf Dokumente und Präsentationen, Tabellen, Diagramme und Datenbanken gewönne eine neue Perspektive.
</p>
<p><img align="left" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/06/062210_0854_Bodycheckfr1.jpg" alt=""/>Hinzu kommt die avisierte Sprachsteuerung, die Befehle wie Start und Stopp, Lautstärke und andere Einstellungen auf gesprochene Befehle reduziert. Mit integriertem Infrarotsender und leistungsstärkerer Hardware ließen sich sogar traditionelle Fernbedienungen ablösen. Der Senderwechsel am Fernsehgerät auf einen Wink erscheint ebenso machbar wie die Wahl eines Musikinterpreten durchs Nennen seines Namens. In Verbindung mit Songsammlungen im Internet, Web-Nachrichtendiensten und Video-on-Demand eröffnete sich der Zugang zu diesen Quellen vom heimischen Sofa auch für Endverbraucher, die sich – zumindest hier – mit Maus, Tastatur oder anderen Eingabeinstrumenten nie anfreunden konnten. Mit Gesten ließen sich virtuelle Kommunikationsgruppen zusammenfassen auf Fingerzeig Konferenzschaltungen starten, gleichgültig ob im familiären oder im geschäftlichen Umfeld.
</p>
<p><img align="right" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/06/062210_0854_Bodycheckfr2.jpg" alt=""/>
	</p>
<p>Kinect  gibt einen Anstoß, der neue Bewegung in die Steuerung vieler Geräte bringen könnte. Die nächsten Jahre werden erweisen, wer dieses Potential als erster nutzt und attraktiv umzusetzen versteht, beispielsweise mit Sensoren, die über Infrarotschnittstellen Geräte steuern, die heute noch proprietäre Fernbedienungen brauchen. Denn auch wenn Microsofts Technik patentrechtlich geschützt ist und werden die Mitbewerber nicht lange auf sich warten lassen. Nicht nur die Hersteller von Spielekonsolen wie Nintendo oder Sony, sondern auch konkurrierende Soft- und Hardwareunternehmen wie Apple werden die Hürde nehmen, deren Latte Microsoft hoch gelegt hat. Ein technischer Vorsprung allein reicht nicht aus. Es gilt, das Thema Bedienung intellektuell zu besetzen und voranzutreiben. Wenn Microsoft mit Project Natal auf Dauer Marktführer für die neue Bedientechnik werden will, muss es die Optionen rasch in zahlreichen Bauformen und Gerätevarianten anbieten, bevor es andere tun. Vor allem aber zählt in Zukunft, wer mit den selbstverständlichsten Gesten aufwartet, mit denen wir intuitiv und ohne Bedienungsanleitung auf unsere Geräte zugreifen.</p>
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		<title>Blick nach vorn im Zorn oder wie Gier nach Gadgets die Bewertung technischer Entwicklungen stört</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschichte gibt Gewicht: Das gilt fürs Feuilleton, für Wirtschaft, Politik, ja besonders auch für Sport, kaum aber je für Technik. Während kulturelle Werke durch historische Einordnung ihren Platz in der Gegenwart gewinnen (Anton Kuh hat Egon Friedell plagiiert), während der Sportreporter glänzt, indem er locker als Zeichen der Kontinuität aus dem Ärmel schüttelt, wer zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte gibt Gewicht: Das gilt fürs Feuilleton, für Wirtschaft, Politik, ja besonders auch für Sport, kaum aber je für Technik. Während kulturelle Werke durch historische Einordnung ihren Platz in der Gegenwart gewinnen (Anton Kuh hat Egon Friedell plagiiert), während der Sportreporter glänzt, indem er locker als Zeichen der Kontinuität aus dem Ärmel schüttelt, wer zwischen 1954 und 72 nie den Verein wechselte (Uwe Seeler blieb bei HSV), während Wirtschafts- und Politikredakteure versuchen Handlungssicherheit zu geben, indem sie Parallelen der Vergangenheit zitieren (am liebsten Weltwirtschaftskrisen), ist der Kollege aus der Technikredaktion stets auf der Jagd nach dem Neuen.
</p>
<p>Keiner bemisst den Wert einer Aktie daran, dass sie noch nie an der Börse notiert, keiner die Autorität eines Politikers daran, dass er noch nie gewählt, keiner die Güte eines Werks daran, dass es bislang gänzlich unbekannt war. Wenn es aber um technische Errungenschaften geht, so sollen sie stets innovativ, zukunftsweisend und möglichst unbekannt sein, um zum Thema erhoben zu werden. Und so hetzen die Berichterstatter durch die Gänge, halten Ausschau nach dem Unentdeckten, hegen Interessen, die keiner hat, greifen begeistert jeden Trend auf, der offeriert wird, und verbreiten die schnelle Nachricht in noch schnelleren Medien, in denen sie sich versenden, bevor sie Gewicht gewinnen können.
</p>
<p>Die Gier nach Neuem schafft ein Vakuum, in dem Luftblasen rasant wachsen, bis sie viel zu früh platzen. Was aber langsam aufgeht, lange schon gehegt, gepflegt und längst nicht mehr neu, gedeiht mitunter prächtig abseits ausgetretener Pfade in aller Ruhe, doch keiner Rede wert. Doch in der ruhigen Rückschau erinnern wir uns bisweilen, wie alles begann. Und im Licht der langen Schatten zeigt sich: Was Morgen kein Gestern hat, ist schon Heute keine Beschreibung wert, beschreie es wer will. Und wer als erster &#8220;hier&#8221; ruft, kommt oft gar nicht an.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Berg-Fest bei Microsoft: Haupter erklimmt den deutschen Gipfel der Microsoft GmbH, Berg steigt auf bei der Microsoft Corp. in Amerika</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 14:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ralph Haupter löst am 1. Mai 2010 bei Microsoft Achim Berg als Vorsitzender der Geschäftsführung ab. Somit erhält die Microsoft GmbH einen Mann aus den eigenen Reihen als Geschäftsführer. Dieser Karrieresprung im eigenen Haus – Haupter ist zur Zeit Chief Operating Officer (COO) und gehört seit drei Jahren der Geschäftsleitung an – war in den 27 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre class="mceTemp"><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Ralph_Haupter1.jpg"><img title="Ralph Haupter (Pressefoto Microsoft GmbH)" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Ralph_Haupter1-212x300.jpg" alt="Ralph Haupter, der designierte Chef von Microsoft Deutschland" width="212" height="300" /></a></pre>
<p>Ralph Haupter löst am 1. Mai 2010 bei Microsoft Achim Berg als Vorsitzender der Geschäftsführung ab. Somit erhält die Microsoft GmbH einen Mann aus den eigenen Reihen als Geschäftsführer. Dieser Karrieresprung im eigenen Haus – Haupter ist zur Zeit Chief Operating Officer (COO) und gehört seit drei Jahren der Geschäftsleitung an – war in den 27 Jahren der Microsoft GmbH – mit Ausnahme von Jochen Haink und Kurt Siebold  – nicht üblich. Diese Entscheidung, an der Berg durchaus beteiligt sein dürfte, weist daraufhin, dass der führungsstarke und erfahrene Ralph Haupter für Kontinuität steht. Hierfür spricht auch, dass Haupter als Architekt des auf Deutschland zugeschnittenen Investitionsprogramms EnerGY gilt, das Achim Berg bei Microsoft durchsetzte.</p>
<p>Achim Berg ist erst der zweite Vorsitzende der Geschäftsführung, der den Sprung von der deutschen Microsoft GmbH in die amerikanische Konzernzentrale schafft. Dies war zuvor nur Joachim Kempin, dem Gründungsgeschäftsführer von Microsoft Deutschland beschieden, der 1987 als Vize Präsident nach Redmond ging.</p>
<pre class="mceTemp"><a href="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Achim_Berg1.jpg"><img title="Achim Berg (Pressefoto Microsoft Deutschland)" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2010/04/Achim_Berg1-212x300.jpg" alt="Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland und Vice President International, Microsoft Deutschland GmbH" width="212" height="300" /></a></pre>
<p>Dass der Wechsel von Achim Berg nun so rasch vollzogen werden soll, lässt darauf schließen, dass Microsoft in Amerika hohen Handlungsbedarf sieht. Daher darf angenommen werden, dass Berg in der Microsoft-Division  Entertainment &amp; Devices unterkommt, bei der unter anderem Windows Phone und das gesamten mobile Kommunikationsgeschäft angesiedelt sind, die aber auch das Fernseh-, Video-und Musik-Geschäft mit Mediaroom und Zune umfasst.</p>
<p>Wer Bergs berufliche Herkunft und seine Vorlieben für elektronische Unterhaltungsmedien kennt, weiß, dass er in diesem Spektrum nicht nur hervorragend aufgehoben ist, sondern auch seine Erfahrungen zum Tragen bringen kann. Hierzu wird er wahrscheinlich unter Präsident Robert J. Bach als Vize Präsident Gelegenheit haben. Wie sein Titel und seine Stelle bei Microsoft konkret benannt sein werden, will der Konzern am kommenden Dienstag eröffnen. Dass Microsoft bereits am Montag zu einer Presseveranstaltung geladen hat, auf der gemeinhin eine Ankündigung in Sachen Pink – Microsofts Einsteigerhandys mit dem Fokus auf soziale Netzwerke – erwartet wird, mag Zufall sein. Auf jeden Fall dürfte Achim Berg als ehemaligem T-Com-Manager der Sidekick-Nachfolger bekannt vorkommen.</p>
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		<title>Windows 7 Family Pack: Microsofts Familienzusammenführung im Dreierpack kommt in limitierter Auflage</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Windows in der Familienpackung: Papa, Mama und die Kinder, jeder bekommt einen Happen vom Windows 7 Family Pack. Ist das Päckchen Euro erst einmal installiert, lassen sich die Rechner prächtig im Heimnetzwerk verbinden. Voraussetzung: Die Hardware eignet sich für Windows 7 und den Netzverbund. Also raus mit dem alten Schrott aus dem Kinderzimmer und rein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Windows in der Familienpackung: Papa, Mama und die Kinder, jeder bekommt einen Happen vom <a title="Windows 7 Family Pack" href="http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2009/08/24/update-on-windows-7-in-europe.aspx" target="_blank">Windows 7 Family Pack</a>. Ist das Päckchen Euro erst einmal installiert, lassen sich die Rechner prächtig im Heimnetzwerk verbinden. Voraussetzung: Die Hardware eignet sich für Windows 7 und den Netzverbund. Also raus mit dem alten Schrott aus dem Kinderzimmer und rein mit einem Neu-PC. Der allerdings hat &#8211; darauf lässt sich wetten  - Windows 7 schon vorinstalliert und braucht Microsofts Familienförderung nicht mehr. Aber was soll&#8217;s: Vielleicht rangieren ja Onkel oder Tante noch einen brauchbaren Rechner für die lieben Kleinen aus. Oder wir leben in Hausgemeinschaft mit einem Silver Surfer, den wir so endlich einmal ins digitalisierte Familienleben einbinden. Es wird sich schon was finden, ums Windows-7-Heimnetz zu optimieren. Dann lassen sich Dokumente und Medien rasch untereinander tauschen und gemeinsam nutzen. Und endlich können die Eltern vom eigenen PC bestimmen, welche Musik im Kinderzimmer läuft. Und Mama sieht, welche Bilder auf Vaters Platte lagern.</p>
<p>Kosten soll die Dreierbande für die Windows-7-Familie 149,99 Euro und verfügbar soll es ab dem 22. Oktober sein. Aber Achtung: Es handelt sich wieder einmal um ein limitiertes Angebot, was immer das heißen soll. Micrsoft kommuniziert nämlich nicht, wie hoch die verfügbare Stückzahl ist. Wir erinnern uns: Das Vorverkaufssonderangebot von Windows 7 war minutenschnell ausverkauft. Es kann also durchaus sein, dass Microsofts Familienförderung sich als Strohfeuer entpuppt. Dann werkelt daheim doch wieder jeder für sich allein, denn die vereinfachte Vernetzung von Windows 7 funktioniert nur, wenn alle mitziehen, selbstverständlich mit dem gleichen Betriebssystem.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Canon Powershot G11: Weniger aber größere Pixel für bessere Bildqualität – höhere Lichtempfindlichkeit und weniger Rauschen als Powershot G10</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum habe ich mich entschlossen, mir eine Canon Powershot G10 zuzulegen, kündigt heute Canon punktgenau das Nachfolgemodell Powershot G11 an. Nun fällt die Entscheidung schwer, da die meisten Daten sich gleichen: Warten auf den Markteinstiegspreis von 589 Euro im goldenen Oktober oder günstig beim alten Model zuschlagen. Die technische Differenz ist ein doppeltes Rauschreduzierungsverfahren, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/081909_1728_CanonPowers1.png" alt="" align="left" />Kaum habe ich mich entschlossen, mir eine Canon Powershot G10 zuzulegen, kündigt heute Canon punktgenau das Nachfolgemodell <a title="Presseinformation Canon Powershot G11" href="http://www.canon.de/About_Us/Press_Centre/Press_Releases/Consumer_News/Cameras_Accessories/PowerShot_G11_Technical_Release.asp" target="_blank">Powershot G11</a> an. Nun fällt die Entscheidung schwer, da die meisten Daten sich gleichen: Warten auf den Markteinstiegspreis von 589 Euro im goldenen Oktober oder günstig beim alten Model zuschlagen. Die technische Differenz ist ein doppeltes Rauschreduzierungsverfahren, das seine Kraft aus größeren Pixeln schöpfen soll. Der CCD-Bildsensor behält allerdings weiterhin die Größe von 1/1,7 Zoll, die er auch schon bei der Powershot G10 hat. Im Endeffekt reduziert dies die Pixelzahl von vordem 14,7 Megapixel auf neuerdings 10 Megapixel. Meines Erachtens ein sinnvoller Schritt, wenn er sich denn in gesteigerter Bildqualität niederschlägt und – wie angekündigt – bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Fotos sorgt. Dass über die Güte der Darstellung kein Pixelwahl, sondern ein abgestimmtes Gesamtkonzept entscheidet, hat sich ja inzwischen herumgesprochen.</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/081909_1728_CanonPowers2.png" alt="" align="left" />Ansonsten reizt mich noch das neue, dreh- und schwenkbare Display, das mit einer Diagolalen von 2,8 Zoll (7,1 cm) etwas kleiner als das starre 3-Zoll-LCD der G10 ausfällt, aber wieder mit 461.000 Bildpunkten aufwartet. Auf den integrierten HDMI-Anschluss könnte ich allerdings problemlos verzichten.</p>
<p>Ansonsten scheint beinahe alles beim Alten und Bewährten: 5-fach Zoom von 28 – 140 mm (in Entsprechung zum Kleinbildfilm), Lichtstärke zwischen 1:2,8-4,5, optischer Bildstabilisator und Autofokus. Wichtig für mich ist vor allem, das die G11 weiterhin über einen optischen Sucher verfügt. Was die Fotoeffekte betrifft, vergleiche ich nicht viel, da ich die meist nicht nutze. Und was die weiteren Unterschiede im Detail betrifft, so lassen sie sich ebenso wie die gesteigerte Bildqualität erst vergleichen, wenn die Kamera auf dem Markt ist. Das heißt dann also doch warten. Einfach um mal zu sehen, ob der Schritt, die Pixelzahl zu reduzieren und so die Empfindlichkeit auf ISO 3.200 zu erhöhen und das Bildrauschen zu vermindern, sich in der Güte der Aufnahmen niederschlägt. Dann wäre weniger tatsächlich mehr und Canons Powershot G11 die Kamera meiner Wahl.</p>
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		<title>Erweiterungen machen Browser unsicher: Internet Explorer, Firefox und Co. lassen sich nach wie vor leicht attackieren</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Software]]></category>
		<category><![CDATA[4. Internet]]></category>
		<category><![CDATA[5. Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Deutsche Sicherheitsnetz e.V. – dem Verein gehören als Mitglieder vor allem Volksbanken und Sparkassen an – hat Browser geprüft und durch die Bank für schlecht befunden. Ob Internet Explorer oder Firefox, im Durchschnitt ließen sich 54 Prozent aller Browser angreifen. Das ist nicht besonders beruhigend. Basis der Untersuchung waren 5.635 private PCs und als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.deutsches-sicherheitsnetz.de/verein.html">Deutsche Sicherheitsnetz e.V.</a> – dem Verein gehören als Mitglieder vor allem Volksbanken und Sparkassen an – hat Browser geprüft und durch die Bank für schlecht befunden. Ob Internet Explorer oder Firefox, im Durchschnitt ließen sich 54 Prozent aller Browser angreifen. Das ist nicht besonders beruhigend. Basis der Untersuchung waren 5.635 private PCs und als Ursache für die Angreifbarkeit hat das Deutsche Sicherheitsnetz die Plugins und Multimediaerweiterungen ausgemacht. Was das Web bunt, unterhaltsam und funktionell macht, ist offensichtlich gefährlich und bietet ein Einfallstor, nicht nur für Spiel und Spaß, sondern auch für Attacken. Während die Browser-Hersteller in den letzten Jahren ihre Anwendungen immer mehr abgeschottet haben, machen Plugins das beinahe geschlossene Tor wieder weit auf. Je offener die Browser aber durch die ungeprüfte Installation von Erweiterungen werden, desto ungeschützter sind sie auch.
</p>
<p>Dieses Resultat erstaunt im Endeffekt ebensowenig wie die Tatsache, dass der Browser mit den wenigsten Erweiterungsmöglichkeiten als sicherstes Surftool über die Ziellinie geht: Google Chrome. Was daran erstaunt ist ehere die Tatsache, das Googles Browser als potentieller Datenspion in die Kritik geraten war. Die Sammelleidenschaft der Browser und Plugins wurde aber bei dieser <a href="http://www.deutsches-sicherheitsnetz.de/presse/20090811-firefox-genauso-unsiche.pdf" title="Copyright des Diagramms: Deutsches Sicherheitsnetz e.V."><img align="left" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/081209_1045_Erweiterung12.png" alt="" border="0"/></a>Untersuchung nicht berücksichtigt.
</p>
<p>So geht Googles Chrome mit 46 Prozent Angreifbarkeit als Erster durchs Ziel, gefolgt vom Internet Explorer, der mit 53 Prozent auf Platz Zwei landet. Ihm folgen Opera mit 53,3 Prozent und dann erst der Firefox auf dem undankbaren vierten Platz. Immerhin 55 Prozent aller getesten Firefox-Installationen waren attackierbar.
</p>
<p>Da der Testzeitraum sich vom 1. Mai bis zum 31. Juli erstreckt, kamen nicht die neusten Versionen der Browser zum Einsatz. So gibt es vom Firefox beispielsweise siet dem 3. August die Version 3.5.2. Am Testergebnis wird dies aber wahrscheinlich nicht viel ändern, da die Gefahr weniger von den Anwendungen und mehr von den Ergänzungen ausgeht. Die Bandbreite der Browser und die erhöhte Sicherheit macht es Internet-Kriminellen offensichtlich schwer, die Anwednung direkt anzugreifen, so dass sie inzwischen den unkontrollierten Umweg über die Erweiterungen gehen. Die Schadsoftware wird als unbemerkte Beigabe zu Musikstücken und Videos, Texten und Dokumenten übertragen. Betroffen sind laut Deutschem Sicherheitsnetz vor allem die Multimedia-Komponenten, vor allem wenn sie veraltete Versionen der Medienprogramme nutzen. Daher ist es sinnvoll, stets die neusten Updates von Adobe <a href="http://get.adobe.com/de/flashplayer/">Flash</a>, <a href="http://get.adobe.com/de/reader/">PDF</a>, <a href="http://get.adobe.com/de/shockwave/">Shockwave</a>, Apple <a href="http://www.apple.com/de/quicktime/download/">Quicktime</a>, Microsoft <a href="http://www.microsoft.com/downloads/Browse.aspx?displaylang=de&amp;categoryid=2">DirectX</a>, <a href="http://www.microsoft.com/downloads/Browse.aspx?displaylang=de&amp;categoryid=4">Media Player</a>, <a href="http://www.microsoft.com/germany/net/silverlight/download.aspx">Silverlight</a>, Sun <a href="http://java.com/de/download/">Java</a> und den <a href="http://germany.real.com/realplayer/">Real Player</a> zu installieren, sofern die Funktionen überhaupt gebraucht werden. Ansonsten heißt es: Ein schlanker Browser surft besser.
</p>
<p>Die Lehre für den Anwender: Selbst die beste Browsertechnik bringt es nicht, wenn wir die Schwachstellen nachinstallieren. Wer darauf verzichtet, hat gute Chancen, dass sein System zur knappen sicheren Hälfte zählt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spinvox transkribiert Mailboxansagen mit Hilfestellung: Taktik statt Technik &#8211; manuelle Texteingabe statt Spracherkennung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Software]]></category>
		<category><![CDATA[4. Internet]]></category>
		<category><![CDATA[6. Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[7. Schreibwerkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Wörtliche Rede, schwere Sprache. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal mit einer Spracherkennung gearbeitet hat. Der Mensch denkt und der PC renkt die Wörter hin, wie er es versteht. Mit Mikrophon, Lautsprecher und Soundkarte sollen Texte sich direkt akustisch erfassen lassen, auf dass dann der Computer phonetische Zeichen in graphische wandle, wiewohl der Rechner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wörtliche Rede, schwere Sprache. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal mit einer Spracherkennung gearbeitet hat. Der Mensch denkt und der PC renkt die Wörter hin, wie er es versteht. Mit Mikrophon, Lautsprecher und Soundkarte sollen Texte sich direkt akustisch erfassen lassen, auf dass dann der Computer phonetische Zeichen in graphische wandle, wiewohl der Rechner nicht weiß, was er schreibt.</p>
<p>Letzteres ist ein Problem, da sich Sinn oft nur aus dem Kontext ergibt. Gerade wenn die Sprachqualität zu wünschen übrig lässt, ist es für die Maschine schwer, die richtigen Worte zu finden. So erstaunt es nicht, dass die sprecherunabhängige Transkription noch immer zu wünschen übrig lässt. Immer? Nein, denn Spinvox bietet anscheinend eine überzeugende Lösung: Ansagen, die auf dem Anrufbeantworter des Mobiltelefons hinterlassen werden, wandelt der Dienst in Texte, die per SMS und Mail den Adressaten erreichen. So geht keine wichtige telefonische Mitteilung verloren, selbst wenn wir nicht in der Lage sind, das Gespräch anzunehmen. So überzeugend der Service, so zweifelhaft ist seine technische Umsetzung. (<a href="#Spinvox">Doch davon am Ende mehr</a>.) Auf jeden Fall wünschten wir uns auch für den PC eine sprecherunabhängige Spracherkennung, bei der wir ohne Training und Personenbeschränkung einfach drauflosreden könnten, gerne auch mit mehreren Personen. Mitschriften von Telefonaten, Diskussionen und geistreichen Unterhaltungen (selbstverständlich nach vorheriger Ansage), ließen sich so leicht archivieren und rasch durchsuchen. Doch noch sind wir nicht soweit.</p>
<p>Zwar hat die Technik in den letzten 10 Jahren hier erstaunliche Fortschritte gemacht, doch noch immer bedarf der gesprochene Text der Nachbearbeitung. Das gilt, obwohl alle funktionierenden Diktiersysteme, die Sprache in Text wandeln, vorab trainiert werden müssen. Das heißt, vor der Transkription muss die Software den Sprecher und seine Ausprache erst einmal kennenlernen, um anschließend durchaus passable Texte zu schreiben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-546" title="Lorelei" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/Lorelei1.jpg" alt="Lorelei" width="482" height="571" />Ein Blick zurück lehrt uns, dass dies nicht immer so war. Vor rund einem Dutzend Jahren teste ich Dragons Natural Speaking und IBM ViaVoice mit Heinrich Heines &#8220;<a href="http://www.lyrikwelt.de/gedichte/heineg4.htm">Lorelei</a>&#8220;. Das Ergebnis war nicht gerade textnah, wohl aber kreativ und insprierend: Natürliche Spracherkennungen entwickeln durchaus ihre dichterische Leistung, wenn auch unfreiwillig. Denn wenn auch dem Computer der Transfer von Laut in Schrift gelingt, der Inhalt bleibt okkult: Er weiß nicht, was soll es bedeuten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ich weiß nicht Wasser des bedeutenden<br />
daß ich so traurig in;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nicht traurig, eher heiter läßt der Rechner als ansehnliches Bächlein den Anfang der Loreley ab. Konkreter Poet der Nachdichtung war die Dragon NaturallySpeaking in der Version 2.0, die sich untrainiert, nicht jedoch untalentiert unseres Vortrags annahm. Inzwischen sind ist Natural Speaking übrigens bei der Version 10 angelangt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die andere Spracherkennung, die mir damals zur Verfügung stand, war die erste Version vom IBM ViaVoice, das 2003 in der Version 10 erschien, aber seit 2005 nicht mehr weiterentwickelt wird. ViaVoice hielt sich zunächst eng ans Original und schafft erst ab der dritten Zeile kreative Distanz zu Heines Text:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;ein mehr sehen aus alten Zeiten,<br />
daß, wenn nicht aus dem Sinn.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Werktreue im traditionellen Sinn kehrt in die diktierten Texte erst ein, wenn wir uns Zeit nehmen, die Software individuell einzustimmen. Nur wer auf diese Lernphase verzichtet, kommt in den Genuß, des freien poetisch Textflußes:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;die Luft ist kühl und ist. Gilt,<br />
unruhig fließt der Freien;<br />
der gibt für des Tages. Held<br />
im abends Sonnenschein.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Naturbetrachtungen aus der Maschine. Im elektrischen Licht von ViaVoice gewinnt die Lyrik beinahe adoleszente Züge:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;die schönste Jugend Krause zeigt<br />
dort oben wunderbar;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Da wäre mancher gerne dabei gewesen, mitten in der Daten Fülle, wenn die Spracherkennung im Fluß der Rede die Wörter ortet. Daß der Rechner dem Sprecher kein Verständnis entgegenbringen kann und der Sinn, den er gibt, analytisch ist, gibt dem berechneten Unsinn eine neue Dimension. So geht ViaVoice mit eigener Dynamik die nächsten Zeilen medienfreundlich an, um dann beinahe maßlos zu werden:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Sie kennt es mit goldenen Kamera<br />
und singt ein Lied der prallen;<br />
das hat eine Wunder Sammer,<br />
gewaltige Mengen und darlegen.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das hat eine wundersame, gewaltige Melodei, hätte wohl Heine geschrieben, ließe ihn die Spracherkennung noch zu Wort kommen. Doch der Computer ist unbeeindruckt von Rang und Namen, Stellung und Stand, weiß nichts vom Ruhm des Autors und der Situation des Sprechers, kennt weder Ziele noch Werte. Der Rechner kennt weder Alter noch Geschlecht, weder Eigenheiten oder noch Sprachfehler des Redners, kann ihn nicht sehen und nur so weit hören, wie es die Qualität der Soundkarte und des Mikrophons zuläßt. Unbeeinflußt von Sympathie und Geschmack entwickelt er sich zum gerechtesten Medium der Literatur:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;ich glaube die Quellen verschwinden&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ja, es geht nur noch um die direkte Authentizität des schriftlichen Zeichens. Der Rechner entkoppelt seine literarische Innenwelt und bevölkert sie. So bleiben in ViaVoice</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;am Ende Chef, Frauen,&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">und &#8211; nomen est omen &#8211; in Natural Speaking</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Schäfer und Hahn;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun das Idyll stürzte, als wir Hand anlegten und uns gemeinsam mit der Sprachsoftware den empfohlenen Trainingsmethoden unterwarfen. Nach gewissenhaftem Proben ereilte uns am Bildschirm in klassischer Textnähe der Erfolg der Übung. Sowohl IBMs ViaVoice als auch Dragons Natural Speaking brachten dann schon damals das Lied der Loreley beinahe fehlerfrei zu Datei.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Noch einmal schmunzeln läßt uns das Quentchen Naivität, mit dem ViaVoice nach der Vokabularerweiterung mit Heines Loreley fragt, ob der analysierte Text typisch sei für unsere Diktate. Wir schütteln bedauernd den Kopf und lassen Heine noch einmal in ViaVoices Stimme erklingen. Da heißt es am Ende:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;und das hat mit Ihrem Sinne<br />
die Lore leid getan.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Uns auch, denn den ersten Status kreativer Unschuld erlangen weder Spracherkennungen noch Sprechende je zurück.</p>
<p>Diese archivierte Erfahrung vor Augen, erstaunten wir, als wir vor anderthalb Jahren damit begannen, <a href="http://www.spinvox.com/">Spinvox</a> zu testen. Sprecherunabhängig sollte der Dienst Nachrichten, die in durchaus reduzierter Sprachqualität übers Telefon auf dem Anrufbeantworter unserer Mobilmailbox landeten, in geschriebene Texte wandeln. Und es funktionierte so gut, dass wir an der technischen Errungenschaft zweifelten, spätesten als uns ein Kollege aus dem Ruhrpott den &#8220;Prolog im Himmel&#8221; aus Gothes Faust I auf den Anrufbeantworter zitierte. Spinvox transkribierte fehlerfrei:</p>
<pre style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Consolas; line-height: 18px; font-size: 12px; white-space: pre;">Sie haben eine neue Voicemail von +49203586xxx</span></pre>
<pre style="padding-left: 30px;">---------
"Die Sonne tönt nach alter Weise in Brudersphären Wettgesang
und ihre vorgeschriebene Reise vollendet sie mit Donnergang.
Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke, wenn keiner sie ergründen mag,
die unbegreiflich hohen Werke sind herrlich wie am ersten Tag. Ciaoui."
- via SpinVox.
----------</pre>
<pre style="padding-left: 30px;">Nachricht erhalten am Jan 23, 2008 7:08:01 PM</pre>
<p><span style="font-family: Georgia; line-height: 19px; white-space: normal; font-size: 13px;"><img class="alignleft size-full wp-image-555" title="Faust Prolog" src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/08/Faust-Prolog.jpg" alt="Faust Prolog" width="525" height="363" /></span></p>
<p style="padding-left: 0px;">An diesen Text wäre spätestens beim &#8220;Brudersphären Wettgesang&#8221; so mancher orthografisch gescheitert. Lässliche Verfehlung ist daher, dass die &#8220;vorgeschriebene Reise&#8221; sich Original auf eine &#8220;vorgeschriebne&#8221; rhythmisch verkürzt. Wir wiederholten diesen Test im Laufe der Zeit mir manigfachen Texten und ganz normalen Nachrichten. Das Ergebnis überzeugte jedes Mal – abgesehen von kleinen Mißverstehern – und war&#8217;s dann schon. Wir konnten uns es nur so erklären, dass jemand handisch alles nachbearbeitet. Was die automatische Spracherkennung nicht versteht, wird von Mitarbeitern abgehört und eingetippt. Das hat sich nun bei der Spinnvox-Demo bestätigt, an der Milo Yiannopoulos teilnahm und in <a title="TechCrunch Europe" href="http://uk.techcrunch.com" target="_blank">TechCrunch</a> (UK) über sie berichtete. Sein Selbstversuch endete – wie er schreibt – beim menschlichen Nachbearbeiter:</p>
<blockquote>
<p style="margin-left: 36pt"><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">I left a message, at a brisk speed, that included my full name, the word &#8220;TechCrunch&#8221; and an invitation for the &#8220;recipient&#8221; to call me back. I believe that the message was a reasonable and realistic approximation of a real-world message, albeit with a few strange words in it. The SpinVox system failed to convert the whole message &#8211; ok, so most humans can&#8217;t spell Yiannopoulos &#8211; and passed it to a human &#8220;agent&#8221; (who was sitting in the room with us).<br />
</a></p>
<p style="margin-left: 36pt"><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">Here&#8217;s where it got ugly. From observing the &#8220;tenzing&#8221; process in action, it was clear to us that the system had failed to pick up a single word in the message correctly. The agent in the room had to listen to and </a><em><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">manually type the entire message</a></em><a title="Spinvox secures £15m more, but the demo didn’t really answer the big questions" href="http://uk.techcrunch.com/2009/08/04/spinvox-secures-15m-more-but-the-demo-didnt-really-answer-the-big-questions/" target="_blank">, from beginning to end. SpinVox has previously claimed that agents do not get to hear entire voicemail messages; only enough to give context and enable transcription. That&#8217;s not what I saw this morning. </a></p>
</blockquote>
<p>Da bleibt von der technischen Innovation nicht viel übrig. Der Dienstleistung tut dies keinen Abbruch, einmal abgesehen davon, dass auch vertrauliche Nachrichten nicht ungehört bleiben. Doch Abschreiben kann jeder. Vorausgesetzt er weiß, wie sich &#8220;Brudersphären Wettgesang&#8221; buchstabiert. Doch im Wettgesang der Spracherkenner hat Spinvox sein Solo verspielt. Hier bleibt mit gutem Willen höchstens noch Platz im begleitenden Chor. Statt innovativer Hightech ein solider Service. Schön und gut: Doch Konzert der IT-Konzerne geht Spinvox damit sang und klanglos unter. Oder, um abschließend noch die letzte Strophe von Heines &#8220;Lorelei&#8221; erklingen zu lassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ich glaube, die Wellen verschlingen<br />
Am Ende Schiffer und Kahn;<br />
Und das hat mit ihrem Singen<br />
Die Lorelei getan.&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsofts Spagat: Kommt Windows 7 mit oder ohne Internet Explorer? Microsoft braucht Handlungssicherheit für sein wichtigstes Produkt</title>
		<link>http://www.qwertz.de/microsofts-spagat-offen-bleibt-ob-windows-7-mit-oder-ohne-internet-explorer-kommt-doch-microsoft-braucht-handlungssicherheit-fur-sein-wichtigstes-produkt/</link>
		<comments>http://www.qwertz.de/microsofts-spagat-offen-bleibt-ob-windows-7-mit-oder-ohne-internet-explorer-kommt-doch-microsoft-braucht-handlungssicherheit-fur-sein-wichtigstes-produkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymond Wiseman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3. Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Betriebssystem ohne Browser, das war der letzte Stand der Dinge in Windows 7, jedenfalls soweit es Europa betrifft. Der Internet Explorer sollte bei Windows 7 fehlen. Mit diesem Schritt wollte Microsoft in vorauseilendem Gehorsam die Anforderungen des laufenden Kartellverfahrens der EU-Kommision erfüllen. Doch diese Entscheidung trifft bei der EU-Kommission nicht auf reine Gegenliebe. Verständlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Betriebssystem ohne Browser, das war der letzte Stand der Dinge in Windows 7, jedenfalls soweit es Europa betrifft. <a href="http://www.qwertz.de/windows-ohne-browser-da-konnt-ihr-lange-suchen-europa-bekommt-windows-7-ohne-internet-explorer/">Der Internet Explorer sollte bei Windows 7 fehlen</a>. Mit diesem Schritt wollte Microsoft in vorauseilendem Gehorsam die Anforderungen des laufenden Kartellverfahrens der EU-Kommision erfüllen. Doch diese Entscheidung trifft bei der <a title="Antitrust: Commission statement on Microsoft Internet Explorer announcement" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/09/272&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">EU-Kommission nicht auf reine Gegenliebe</a>. Verständlich. Statt dem Anwender ein funktionierendes System zu bieten – und hierzu gehört heute auch der Zugang zum Internet – sollte der Anwender erst einmal nachinstallieren. Leichter gesagt, als getan: Denn da der Browser im System fehlt, lassen sich Alternativen ja nicht online beziehen. Also muss ein Datenträger vorliegen, auf dem Firefox, Opera, Chrome, Safari, irgendein anderer Browser oder sogar der Internet Explorer zur Nachinstallation bereitstehen. Das ist nicht anwenderfreundlich, sondern eine Farce.</p>
<p>Lieber sähe es die EU-Kommision, wenn der Anwender direkt bei der Installation die Wahl zwischen verschiedenen Browsern hätte. Die preferrierte Lösung: Microsoft soll auch die Produkte des Mitbewerbs distribuieren. Mag das auch für den Nutzer attraktiv sein, so erscheint es geschäftspolitisch einigermaßen absurd. Immerhin geht es für Microsofts Internet Explorer – <a href="http://www.blogcopy.de/es-rauscht-im-browser-wald-medien-nzz-online">einst mit über 90 Prozent Marktführer</a> – längst darum, beim Rennen um Marktanteile im Browser-Markt keinen Boden zu verlieren.</p>
<p><img src="http://www.qwertz.de/wp-content/uploads/2009/07/072709_0911_MicrosoftsS1.png" alt="" align="left" />Wer würde sich gerne zum Steigbügelhalter der Konkurrenz machen. Aber manchmal geht es anscheinend nicht anders, wenn man selbst aufs Pferd und ins Rennen kommen will. Daher versucht <a title="Microsoft Proposal to European Commission" href="http://www.microsoft.com/presspass/press/2009/jul09/07-24statement.mspx" target="_blank">Microsoft es mit einem neuen Vorschlag</a>: Der Internet Explorer selbst bietet aber dem Anwender direkt eine Auswahl verschiedener Alternativen an, mit denen der Anwender ihn ersetzen kann. In den <a title="Georg Binder: EU &amp; Microsoft: Browserfrage geklärt?" href="http://www.windowsblog.at/post/2009/07/25/EU-Microsoft-Browserfrage-geklart.aspx" target="_blank">Auswahlbildschirm </a>(Ballot Screen genannt) sollen maximal 10 Anwendungen aufgenommen werden, die in Europa mindestens 0,5 Prozent Marktanteil haben. Das bietet zumindest auf dem Papier eine Chance auch für kleinere Mitbewerber (nicht aber für Nischenprodukte) in die engere Auswahl zu kommen. Bezogen werden die ausgesuchten Browser dann von den Webseiten der Hersteller. Zusätzlich kann der Internet Explorer auch deaktiviert werden. In diesem Fall will Microsoft auch darauf verzichten, den Internet Explorer über Windows Updates anzubieten und ihn im System mit Installationslinks zu bewerben.</p>
<p>So weit, so gut. Doch Microsofts Angebot geht weiter: Der Auswahlbildschirm ist nämlich nicht auf Windows 7 beschränkt, sondern soll über Windows Update auch bei Windows XP und Vista angezeigt werden. Das Entegenkommen von Microsoft hat allerdings seinen Preis. Die EU soll auf die angedrohten Bussgelder und Strafen verzichten. Rund 2 Milliarden Euro –  so viel ist Microsoft offensichtlich der Internet Explorer in Europa doch nicht wert. Offen bleibt aber die Frage, was sich die EU den Spaß kosten lassen will und ob ihnen. Somit ist noch keine Entscheidung getroffen.</p>
<p>Die termingerechte Markteinführung von Windows 7 am 22. Oktober aber ist für das Unternehmen wichtig. Die <a href="http://www.blogcopy.de/software-microsoft-muss-auf-windows-7-hoffen">Quartalszahlen</a> sprechen für sich. Daher wird die momentan avisierte finale Konfiguration <span style="text-decoration: line-through;">k</span>einen Internet Explorer enthalten.</p>
<p>[Update im Gedicht:<br />
Microsoft hat umvisiert<br />
und Windows wieder umfrisiert,<br />
wie vorher<br />
mit Explorer]</p>
<p>Die finale englische Version wird für <a title="Daniel Melanchton: Windows 7 RTM" href="http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2009/07/23/windows-7-rtm.aspx" target="_blank">Hard- und Software-Hersteller mit Connect-Zugang und Abonnenten von Microsofts MSDN und Technet ab 6. Oktober </a>bereitstehen, andere Sprachen gibt es erst ab 1. Oktober.</p>
<p>Ziemlich sicher ist es, dass es sich bei europäischen Endprodukten von Windows 7 um Versionen <span style="text-decoration: line-through;">ohne</span> [Update: mit] Internet Explorer handeln wird. Was die Windows-7-Versionen, die vorinstalliert auf Rechnern ausgeliefert werden, soll die Variante mit dem Browser-Auswahlbildschirm in Angriff genommen werden, sobald die EU-Kommission dem Vorschlag zustimmt. [Update: Dann soll der Ballot Screen über Windows Update online auf alle Windows 7 Rechner übertragen werden und der Kunde hat die Wahl, aber nur wenn das Online-Update aktiviert ist. Dann allerdings etwas später auch auf XP und Vista.] <span style="text-decoration: line-through;">Anders sieht es bei den Produkten für Endverbraucher aus. Die werden wohl erst einmal ohne Internet Explorer und integrierte Wahlmöglichkeit auf den Markt kommen. Eine Änderung greift hier wohl erst, wenn nach der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde die Produkte mit dem großen E für Europäisch (beispielsweise Windows 7 Home Premium E) ausverkauft sind.</span> Danach könnte Microsoft dann auch in Europa wieder zur gewohnten Upgrade-Politik zurückkehren, bei der sich die neue Version über den Vorgänger überinstallieren lässt. Dies würde die angekündigte Prozedur, bei der nur die komplette Neuinstallation möglich ist, ersparen. Andererseits bräuchte Microsoft keine Vollversionen mehr zum Upgrade-Preis verkaufen.</p>
<p>Das wäre sicherlich ein Bonus fürs Unternehmen. Der Malus aber bleibt, dass das weltgrößte Softwarehaus offensichtlich willens ist, seine Geschäftspolitik beeinflussen zu lassen, ohne dass eine rechtskräftige Entscheidung seitens der EU vorliegt. Das kann als Zeichen der Schwäche oder des guten Willen gewertet werden.  Lässt sich Microsoft durch Einsparungen in Milliardenhöhe den Schneid abkaufen oder sucht es schlicht den besten Weg zum Verbraucher.  Ob &#8220;Hü&#8221; oder &#8220;Hott&#8221;: Zu solchen Zugeständnissen war Microsoft früher nicht bereit. Für die Konsumenten aber hat die Gesprächsbereitschaft ihr Gutes. Und sie zeigt , dass all jene aufs falsche Pferd gesetzt haben, die Microsoft auf dem Weg zur Weltherrschaft wähnten. Die Märkte sind eben volatil. Diese Panik war überflüssig.</p>
<p>[Update]</p>
<p>Die Entscheidung ist getroffen: Microsoft bringt Windows 7 in Europa genau so wie für die anderen User dieser Welt mit Internet Explorer 8. Wenn die EU-Kommission ihr Ja-Wort gibt zum Ballot Screen, macht Microsoft in Zukunft Reklame für die Konkurrenz, schweren Herzens. Wenn nicht, dann gibt&#8217;s bald eine neue Runde bei der heiteren Versionensuche. Kommt dann vielleicht doch noch Windows 7 E, äh?</p>
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